Rehdens Trainer Petersen fordert gegen Lüneburger SK einen Heimsieg

Komplimente allein helfen dem Punktekonto nicht

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Rehdens Alessandro Ficara (links) hat gute Chancen auf einen Platz in der Startelf.

Rehden - Von Arne Flügge. Der Saisonauftakt von Fußball-Regionalligist BSV Rehden war trotz der 2:3-Niederlage bei Meister VfL Wolfsburg II vielversprechend. „Wir haben uns dort wirklich gut präsentiert“, sagt BSV-Coach Andreas Petersen vor dem Heimspiel am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den Lüneburger SK Hansa. Der 54-Jährige weiß aber auch, dass jetzt Punkte eingefahren werden müssen: „Im Fußball gibt es kein Mitleid, und für die schönen Komplimente können wir uns nichts kaufen. Wir müssen jetzt vor unserem Publikum einen Sieg holen.“

Zumal in der Liga anschließend drei schwere Auswärtsspiele (Werder II, Eintracht Braunschweig II, FT Braunschweig) anstehen. Ein Hammerprogramm zum Auftakt. „Wir wissen, dass wir somit schon etwas unter Druck stehen. Daher wollen wir die drei Punkte in Rehden behalten“, fordert Petersen: „In Wolfsburg haben wir unsere Sache gut gemacht – jetzt wollen wir sie sehr gut machen.“ Und der Trainer ist auch sehr optimistisch, „weil wir sehr viel Positives mitgenommen und viel Selbstvertrauen getankt haben“.

Den Gegner aus Lüneburg hat der Rehdener Trainer zuletzt beim 2:2 gegen Eintracht Braunschweig II beobachtet. Sein Resümee: „Sie sind schlagbar, aber das wird nicht einfach.“ Der LSK lebt von seiner Euphorie und der Leidenschaft. „Das sind die Tugenden, die ein Aufsteiger verkörpert“, weiß Petersen. Und die erwartet der Coach auch am Sonntag in den Waldsportstätten.

Für den BSV Rehden heißt das, gleich präsent zu sein und die Leidenschaft an den Tag zu legen, die das Team in der zweiten Halbzeit in Wolfsburg gezeigt hat. „Wir brauchen diese Leidenschaft, die Disziplin, den Siegeswillen und den Glauben an unsere Stärke. Dieses Paket müssen wir schnüren“, fordert Petersen: „Wir wollen unseren Zuschauern ein ergolreiches und gutes Spiel liefern.“

Und das auch vor dem Hintergrund, möglichst viele Leute für die Mannschaft zu begeistern, um dann im DFB-Pokal-Spiel in Cloppenburg gegen Zweitligist VfL Aalen am 17. August vor einer großen Kulisse zu kicken. „Wir wollen Werbung für das Spiel machen, wir wollen Begeisterung und Neugierde wecken. Dafür müssen wir jetzt aber in Vorleistung gehen“, fordert der Rehdener Trainer.

Taktisch wird Petersen am Sonntag vermutlich etwas mehr riskieren, ohne aber ins offene Messer zu laufen. „Wir werden sicherlich etwas offensiver zu Werke gehen, aber kein Harakiri spielen“, kündigt der BSV-Trainer an. Gut möglich, dass Jeff-Denis Fehr und/oder Alessandro Ficara einen Platz in der Startelf bekommen. Beide haben nach ihrer Einwechslung in Wolfsburg mächtig Alarm über die Außenpositionen gemacht. Festlegen wollte Petersen sich gestern noch nicht, stellte den Beiden aber zumindest einen Einsatz von Beginn an in Aussicht.

Personell muss der BSV Rehden weiterhin auf die verletzten Danny Arend und Dominic Krogemann verzichten. Jeffrey Obst ist wieder im Training, aber wohl noch kein Thema.

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