Rehdens Trainer Kiene setzt seinen Regionalligisten vor morgigem Kellerduell unter Druck

„Wir brauchen den Sieg – egal wie“

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Dampfmacher auf der rechten Seite: Jeffrey Obst scheint bei Rehdens neuem Trainer in der Offensive gesetzt.

Bsv Rehden - Von Cord Krüger. RehdenBsv Rehden - Von Cord Krüger. Gute Flanken und Standards, zwei kompromisslose „Sechser“ vor der Abwehr, eine lange Zeit passable Passquote im Mittelfeld, ballsichere Stürmer: Mit dem Gros seiner Mannschaft war Alexander Kiene am Samstag ganz zufrieden. Wenn der Trainer des BSV Rehden an sein Regionalliga-Debüt gegen Eintracht Braunschweig II zurückdenkt, stellt er fest, „dass wir schon einige positive Erkenntnisse aus diesem Spiel mitnehmen können: Marcel Stutter und Malte Grashoff waren im defensiven Mittelfeld sehr zweikampfstark, in der Offensive haben wir mehrere Alternativen gesehen, die Hereingaben – etwa von Viktor Pekrul und Jeffrey Obst – fanden oft ihr Ziel im Zentrum“, urteilte Kiene. Auch das Powerplay in jener Schlussphase des 3:3 gegen die Eintracht machte ihm Mut: „Wir haben an uns geglaubt und uns nicht aufgegeben.“

Aber warum reichte es dann trotzdem nicht zu drei Punkten, die Rehden im Abstiegskampf so verdammt nötig gehabt hätte? Die Antwort darauf wollen die Schwarz-Weißen morgen im nächsten Heimspiel gegen die nächste Braunschweiger Mannschaft geben: Wenn ab 15 Uhr Schlusslicht FT Braunschweig beim Vorletzten zum Kellerduell in den Rehdener Waldsportstätten gastiert, „müssen wir unsere Leistung aus der ersten Halbzeit und der letzten Viertelstunde nur die gesamten 90 Minuten über abrufen – mit dieser Spieldisziplin und weniger individuellen Unsicherheiten, wie sie nach den Gegentoren spürbar war“, fordert Kiene.

Ganz einfach also? Nein, denn von den nur neun Punkten des Aufsteigers lässt sich der A-Lizenz-Inhaber nicht blenden: „Acht davon haben sie auswärts geholt – auch dank ihrer kompakten Defensivtaktik“, mahnt der 37-Jährige. Vor allem die Fünfer-Abwehrkette seines Trainerkollegen Uwe Walther mit den hohen und breiten Innenverteidigern gibt dem BSV-Coach zu denken: „Es kommt also wieder auf schnelle Aktionen über außen an – und vielleicht kommen wir ja auch wieder mit dem einen oder anderen Ball durch die Schnittstellen zum Erfolg – das hat ja am Samstag auch schon ganz gut funktioniert“, erinnert er sich an das frühe 1:0 durch Danny Arend – die vorzeitige Krönung eines „ganz starken Spiels von ihm“. Das alles im Gesamtpaket muss partout zum Sieg führen, fiebert Kiene dem Ausgang entgegen: „Wir brauchen diesen Sieg – ganz egal, auf welche Art.“

Trotz der mehr als vielversprechenden ersten Hälfte gegen die Eintracht will Alexander Kiene nicht ausschließen, dass sich „auf zwei, drei Positionen noch etwas verändern könnte. Hier machen sich unser großer Kader und die damit verbundenen Konkurrenzkämpfe bemerkbar.“ Hoffnungen darf sich Jeff-Denis Fehr ausrechnen, dem Kiene zuletzt gute Leistungen in den Trainingseinheiten attestierte. Schmoren muss vorerst Matthias Tietz, derzeit der einzige Verletzte bei den Schwarz-Weißen (siehe Extra-Text).

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