Rehdens Stammtorhüter fällt nach Innenbandriss rund zwei Monate aus

Der Mandic-Schock

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Wegen eines Innenbandrisses im linken Knie fällt Rehdens Stammtorhütter Milos Mandic rund zwei Monate aus.

Rehden - Von Arne Flügge. Hiobsbotschaft für den BSV Rehden: Der Fußball-Regionalligist muss lange Zeit auf seinen Stammtorhüter Milos Mandic verzichten. Der 30-Jährige hat sich einen Innenbandriss im linken Knie zugezogen und fällt rund acht Wochen aus. „Das ist ganz, ganz bitter. In erster Linie natürlich für Milo, aber auch für uns, denn er ist ein sehr guter Torhüter und immens wichtig für uns“, seufzte Rehdens neuer Trainer Fabian Gerber.

Mandic, seit Jahren ein Leistungsträger und Führungsfigur im Rehdener Team, kommt zwar um eine Operation herum, dennoch wird der Heilungsprozess dauern. „Die Verletzung kann konservativ behandelt werden“, erklärte Teammanager Peter Schöne, „Milo bekommt zudem eine Schiene. Aber insgesamt müssen wir von bis zu zwei Monaten Pause ausgehen.“ Ein Schlag ins Kontor für die Rehdener. Schon ein Schock. „Wir müssen jetzt das Beste aus der Situation machen, so etwas passiert nun mal im Fußball“, meinte Schöne: „Wichtig ist, dass der Junge schnell gesund wird und dann wieder zurückkommt. Milo packt das. Er ist ein Kämpfer.“

Doch bis Mandic wieder auf dem Platz stehen kann, muss der BSV Rehden nach einer anderen Lösung Ausschau halten – und der Club hat diese auch bereits gefunden. Kevin Birk, zuletzt die Nummer zwei, soll jetzt nachrücken. Das ist eigentlich nichts Außergewöhnliches und in solchen Situationen an der Tagesordnung. Wenn Birk nicht bereits seinen Abschied von Rehden in dieser Winterpause angekündigt hatte, weil der mit der Rolle als Nummer zwei hinter Mandic nicht glücklich geworden ist. Jetzt also die Rolle rückwärts.

„Wir haben mit ihm ein gutes Gespräch geführt. Kevin sieht jetzt für sich die Chance, in der Regionalliga zu spielen und eventuell dort dann auch Fuß zu fassen“, erklärte Teammanager Schöne. Und obwohl Birk eigentlich schon mit dem Thema Rehden abgeschlossen hatte, hat der 24-Jährige in der Vorbereitung bisher einen „guten Eindruck hinter lassen“, wie es Coach Gerber ausdrückt: „Es ist für Kevin eine neue Situation entstanden. Er sieht es als Riesenmöglichkeit für sich, jetzt im Tor zu stehen und sich beweisen zu können. Er trainiert richtig gut, zieht voll mit. Ich habe keine Zweifel an ihm. Er wird alles für den Verein und die Mannschaft geben.“

Bleibt noch die Frage, wer nun Nummer drei wird. Rafael Hester (22), im Sommer als Nummer drei geholt, fehlte nach seinem Autounfall die komplette Hinrunde und ist jetzt erst wieder ins Training eingestiegen. „Wir müssen schauen, ob es reicht oder ob wir noch einen Torhüter holen müssen“, erklärte Trainer Gerber. Teammanager Schöne jedenfalls ist für den Fall der Fälle gerüstet. Der Club steht bereits in Kontakt mit möglichen Kandidaten. „Wir halten die Augen auf“, sagt Schöne.

Was nicht nur für die Torwartposition gilt. Derzeit tummeln sich wieder eine Menge Testspieler in den Waldsportstätten. „Wir haben einige Kandidaten auf verschiedenen Positionen, mit denen wir noch weitere Gespräche führen müssen“, schließt der 57-Jährige Neuverpflichtungen nicht aus: „Schließlich haben wir eine Sorgfaltspflicht. Die Spieler müssen zur Mannschaft und zum Club passen.“

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