Rehdens Spiel gegen Oldenburg gefährdet

Das Derby steht auf der Kippe

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Sperre abgesessen: Rehdens Mittelfeldspieler Marcel Stutter (re.) ist wieder spielberechtigt.

Rehden - Als die Platzkommission gestern Abend gegen 19.00 Uhr die Waldsportstätten wieder verließ, ging der Daumen weder nach oben noch nach unten. Das für morgen (15.00 Uhr) geplante Derby in der Fußball-Regionalliga zwischen dem BSV Rehden und Spitzenreiter VfB Oldenburg steht zwar stark auf der Kippe, wurde allerdings noch nicht vorzeitig abgesagt. Eine endgültige Entscheidung soll heute Vormittag fallen, erklärte Rehdens Teammanager Peter Schöne am Abend.

Die Rehdener würden gerne spielen. Nach dem 1:1 zum Jahresauftakt beim VfB Lübeck fiebert auch Fabian Gerber der Partie gegen Oldenburg entgegen. „Das wäre ein Highlight. Oldenburg bringt immer viele Zuschauer mit. Und ich denke, wir sind gut vorbereitet. Die Jungs haben stark trainiert. Auch wenn es auf Schneeboden war. Sie haben das richtig gut angenommen“, berichtet der Rehdener Coach.

Schließlich will der BSV Rehden zeigen, dass er durchaus in der Lage ist, den Favoriten zu ärgern. „Oldenburg ist seit 19 Spielen ungeschlagen. Da muss man als Trainer nicht mehr viele Worte verlieren. Die Motivation wird groß genug sein, um sich beweisen zu wollen“, erklärt Gerber, der den Gegner zuletzt beim knappen 1:0 gegen den FC St. Pauli II intensiv beobachtet hat.

Personell sieht es gut aus beim BSV Rehden. Mit dabei sein werden Marcel Stutter und Gazi Siala. Die beiden Mittelfeldspieler hatten in Lübeck auf Grund ihrer jeweils fünften Gelben Karte gefehlt und sorgen für viel Qualität. Auch der georgische Neuzugang Tornike Grigarashvili steht im Kader. Die Freigabe seines Ex-Clubs Chikhura Sachkhere flatterte gestern Abend ins Haus. Somit fehlen dem BSV Rehden nur die verletzten Milos Mandic und Yun-Myeng Oh. „Ich habe die Qual der Wahl“, weiß Gerber. Im Klartext: Sollte gespielt werden, dürften sich Spieler – zum Teil unverhofft – auf der Bank wiederfinden. Der Trainer dazu: „Wir verfolgen alle ein Ziel. Und da wird der eine oder andere Spieler auch mal einen Nackenschlag einstecken müssen. Doch die Jungs arbeiten sehr gut zusammen. Alle ziehen an einem Strang.“

flü

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