Ivicic trifft doppelt beim 3:1 in Kiel

BSV Rehdens nächster Feiertag

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Rehdens Matchwinner in Kiel: Tomislav Ivicic (am Ball) schnürte einen Doppelpack.

Kiel/Rehden – Nach seiner letzten Auswärtsfahrt als Trainer des BSV Rehden kam durchaus so etwas wie Wehmut bei Benedetto Muzzicato auf. „Zu wissen, dass das jetzt bald hier vorbei ist, stimmt einen schon ein bisschen traurig“, sagte der 40-Jährige nach dem 3:1 (3:1)-Sieg bei Holstein Kiel II.

Am Samstag wird Muzzicato ein letztes Mal auf der Trainerbank Platz nehmen, wenn der Regionalliga-Nord-Meister VfL Wolfsburg II zu Gast in Rehden ist. Doch egal, was dieser Schlussakt noch bieten mag, die zweite Hälfte der Saison 2018/2019 hat schon jetzt einen Platz in der Rehdener Vereinshistorie sicher. Mit 30 Punkten sind sie das drittbeste Rückrunden-Team der Liga. „Das ist für so einen Club schon sensationell“, weiß Muzzicato.

Damit war im Herbst 2018 nicht zu rechnen gewesen. Lediglich acht Zähler hatten die Rehdener aus den ersten zehn Liga-Spielen geholt, viele sprachen schon vom Abstieg. Muzzicato jedoch nie. „Wir im Trainerteam hatten nie Zweifel“, betonte der Coach. Er setzte auf eine akribische Wintervorbereitung. Und die richtigen Transfers. Tatsächlich schlugen die Neuzugänge Quentin Fouley, Shamsu Mansaray und Tomislav Ivicic direkt ein.

Stürmer Ivicic hatte jetzt auch mit einem Doppelpack einen Riesen-Anteil am 3:1 in Kiel. „Das war ein sehr, sehr guter Auftritt von uns“, freute sich der BSV-Trainer: „Selbst wenn es 5:1 für uns ausgeht, hätte sich Kiel nicht beschweren können.“

Dabei hatten die Nordlichter den besseren Start erwischt, gingen nach wenigen Sekunden durch Laurynas Kulikas in Führung. Fouley hatte zuvor den Ball verloren, zudem hatte die Absprache zwischen den Verteidigern Tobias Esche und Jakob Lewald nicht gestimmt. Doch Rehden ließ sich nicht verunsichern. „Die Jungs haben nach dem Rückstand eine mega Reaktion gezeigt“, betonte Muzzicato.

Über Robin Janowsky und Addy-Waku Menga landete der Ball bei Ivicic – und der Kroate drückte das Spielgerät aus Nahdistanz zum 1:1 (14.) ins Netz. Die Schwarz-Weißen waren jetzt voll drin, ließen Ball und Gegner laufen. So auch beim 2:1 in der 25. Minute, als Janowsky für Lewald durchsteckte – und der Innenverteidiger in Stürmermanier ins lange Eck abschloss. Vier Minuten vor der Pause spielte Kevin Kalinowski auf Menga. Rehdens Goalgetter passte zu Ivicic, und der 31-Jährige vollstreckte von der Strafraumgrenze aus ins linke Eck zum 3:1. „Das war ein bisschen Tiki-Taka“, sagte Muzzicato.

Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel hätte Ivicic seinen dritten Treffer erzielen können, doch er scheiterte im Eins-gegen-eins an Holstein-Keeper Finn-Niklas Kornath. Es war zu verschmerzen, denn Rehdens 13. Saisonsieg geriet nicht mehr in Gefahr.

Somit hat die Partie gegen Wolfsburg eigentlich nur noch Freundschaftsspiel-Charakter. „Wir nehmen das schon ernst“, stellt Muzzicato klar. Sein Team wird er personell aber durchaus umkrempeln: „Zuletzt haben wir eher weniger rotiert, daher ist es klar, dass wir jetzt den einen oder anderen noch mal belohnen wollen.“

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