3:1 in Wolfsburg: BSV sitzt Spitzenreiter Havelse im Nacken

Rehden zähmt auch die „Jungwölfe“

Mit Tor und Assist war Bocar Djumo maßgeblich an Rehdens 3:1-Auswärtserfolg beim VfL Wolfsburg II beteiligt.
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Mit Tor und Assist war Bocar Djumo maßgeblich an Rehdens 3:1-Auswärtserfolg beim VfL Wolfsburg II beteiligt.

Wolfsburg – Jetzt versetzen sie sogar ihren Angstgegner in Furcht und Schrecken! Der Fußball-Regionalligist BSV Rehden baute gestern Abend seine Super-Serie aus, gewann beim VfL Wolfsburg II mit 3:1 (2:0). Es war erst der zweite Sieg im 16. Duell mit den „Jungwölfen“. Für die Schwarz-Weißen war es der fünfte Liga-Erfolg am Stück, wodurch sie nun punktgleich mit dem Spitzenreiter TSV Havelse auf Rang zwei liegen. „In der ersten Halbzeit haben wir doch ein paar Fehler zu viel gemacht“, meinte Rehdens Trainer Andreas Golombek: „Aber Wolfsburg hat uns auch gut unter Druck gesetzt.“ Sein Team könne zwar „noch besser Fußball spielen“, insgesamt war Rehdens Fußballlehrer aber zufrieden mit der Leistung.

Im Vergleich zum jüngsten 3:0 gegen Oberneuland hatte Golombek nur eine Veränderung an der Startformation vorgenommen. Für Verteidiger Denis Schütte begann der defensive Mittelfeldspieler Miroslav Kovacevic. Somit rückte Serkan Temin von der Sechserposition zurück in die Innenverteidigung.

Die Rehdener lieferten direkt einen Beweis für ihre Eingespieltheit. Über Bocar Djumo, Addy-Waku Menga, Kamer Krasniqi und Shamsu Mansaray landete der Ball erneut bei Djumo, der aus Nahdistanz zum 1:0 (5.) traf.

Es war ein rasantes Spiel, beide Teams überbrückten bei Ballgewinn mit vertikalen Pässen schnell das Mittelfeld. Für die Schwarz-Weißen war es eine durchaus ungewohnte Situation, waren sie doch in den vergangenen Wochen häufig auf Mannschaften gestoßen, die vornehmlich tief standen. Gegen diese Teams ging es darum, die Ruhe zu bewahren, sich mit Spielkontrolle und Seitenverlagerungen Lücken zu erarbeiten. Die „Wölfe“ spielten gestern hingegen mit, weshalb es hier und da an Kontrolle mangelte. In der 30. Minute wurde es Golombek zu bunt. Der Ball kullerte ins Seitenaus und landete vor ihm. Er nahm das Spielgerät auf, vergrub es einige Sekunden in seinen Armen und nutzte die Auszeit, um seiner Mannschaft etwas mehr Ruhe einzubläuen.

Und schon folgte ein feiner Spielzug: Nach einem Doppelpass mit Mansaray nahm Menga am linken Strafraumeck Maß und schlenzte den Ball mit rechts ins lange Eck – 2:0 (32.).

Nach dem Seitenwechsel zog sich Rehden etwas zurück, suchte sein Glück mit dem 2:0 im Rücken bei Kontern. So auch in der 52. Minute, als Krasniqi Djumo über links schickte, der folgende Diagonalball landete bei Mansaray, dessen Schuss aus spitzem Winkel parierte Keeper Lino Kasten. Dann hätte Djumo (68.) nach erneutem Krasniqi-Pass alles klar machen müssen, scheiterte aber auch an Kasten, den Nachschuss setzte Menga etwas zu hoch an. Kein Problem, denn nach starker Djumo-Vorarbeit schob Joker Jaroslaw Lindner sechs Minuten später zum 3:0 (74.) ein. Zwei kleine Makel gab es für Rehden aber noch: Erst sah Altrim Pajaziti nur drei Minuten nach seiner Einwechslung wegen groben Foulspiels die Rote Karte, ehe Wolfsburgs John Iredale per Foulelfmeter noch auf 1:3 (90.+3) stellte.  wie

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