Uzelac: „Viel zu tun“

Fehlerquote noch zu hoch

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Rehdens neuer Keeper Milos Mandic (Bild) hielt im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen II den Schuss von Melvyn Lorenzen. 

Rehden - Von Arne Flügge. 16 Tage vor dem DFB-Pokalkracher gegen den FC Bayern München ist beim BSV Rehden noch einiges an Sand im Getriebe. Beim eigenen Fußball-Regionalliga-Blitzturnier um den BTR-Logistik-Cup belegte die Mannschaft von Trainer Predrag Uzelac gestern von vier Mannschaften den dritten Platz.

„Es liegt viel Arbeit vor uns. Wir haben noch einiges zu tun“, urteilte der Trainer, nachdem sich seine Mannschaft im kleinen Finale mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen den SV Werder Bremen II durchgesetzt hatte: „Wir haben zu viele Zweikämpfe, zu viele zweite Bälle und auch zu viele Kopfballduelle verloren“, haderte Uzelac: „Es fehlt noch die Abstimmung. Die Fehler sind zu einfach.“

Vor allem beim 0:2 in der ersten Partie gegen den SC Wiedenbrück war der BSV Rehden einiges schuldig geblieben. Beim 0:1 durch Stefan Langemann „haben wir auf Abseits gespielt. Das darf nicht passieren“, brummte Uzelac. Das 0:2 durch Marwin Studtrucker fiel per Strafstoß, den Neuzugang Younes Chaib verschuldet hatte. Allerdings taten die Rehdener auch im Angriff zu wenig, um den Gegner zu gefährden.

Im Spiel um Platz drei traf der Gastgeber dann auf den SV Werder II, der nach einem 10:11 (!) nach Elfmeterschießen (0:0 nach der regulären Spielzeit) gegen die SF Lotte den Einzug ins Endspiel verpasst hatte. Rehden zeigte sich hier von seiner besseren Seite, hatte weniger Ballverluste und gewann auch jetzt mehr Zweikämpfe im Mittelfeld. Allerdings blieben die Hausherren im Spiel nach vorn weiter zu harmlos. So ging es nach zwei Mal 22 Minuten beim Stand von 0:0 ins Elfmeterschießen. Bei Werder verschoss zunächst Onel Hernandez. Da auch Rehdens Jeff-Denis Fehr nur die Unterkante der Latte traf, ging es beim Stande vom 4:4 in die Verlängerung des Elfmeterschießens. Hier hielt zunächst BSV-Keeper Milos Mandic gegen Melvyn Lorenzen, ehe anschließend Taiki Hirooka sicher verwandelte und damit den 5:4-Sieg über die Bremer festzurrte. „Insgesamt war es ein gutes Turnier auf hohem Niveau. Das ist wichtig zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung“, sagte Uzelac. Sein Bremer Kollege Viktor Skripnik konnte dem nur beipflichten und ergänzte: „Wir haben jetzt fünf Mal in Folge kein Gegentor kassiert. Das ist positiv. Natürlich ärgere ich mich, dass wir zwei Elfmeterschießen verloren haben.“

Das Finale gewann SF Lotte schließlich mit einem klaren 4:0 gegen den SC Wiedenbrück.

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