Chancenwucher macht Backhaus-Team zu schaffen – ein Test in Osnabrück verleiht jedoch Mut

Rehden will Torfluch an der Förde brechen

Noch glücklos: Rehdens Stürmer Tomislav Ivicic ging bisher mit seinen Möglichkeiten zu fahrlässig um. Foto: Krüger

Rehden – Der BSV Rehden hatte Daniel Thioune ordentlich die Laune verhagelt. „Es war nicht zu erkennen, wer der Zweitligist war und wer der Regionalligist“, sagte der Fußball-Trainer des VfL Osnabrück nach dem kurzfristig anberaumten Test, den sein Team mit Ach und Krach gewonnen hatte: „Das ist sicherlich ganz weit weg von dem, was wir als Anspruch haben.“ Das Rehdener Team von Trainer Heiner Backhaus hatte sich am Mittwoch beim 1:2 stark präsentiert, obwohl es mit einigen Gastspielern und Akteuren, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten, angetreten war. Für den BSV traf der Ex-Osnabrücker Addy Waku Menga. „Die Jungs haben es richtig gut gemacht“, betonte Backhaus: „Wir können eine Menge Selbstvertrauen aus diesem Spiel mitnehmen.“ Das können die Schwarz-Weißen auch gebrauchen. In der Liga sind sie noch torlos, morgen um 13.30 Uhr steht das Auswärtsspiel beim SC Weiche Flensburg 08 an. „Wir müssen einfach endlich mal in Führung gehen“, betont Backhaus.

Die Norddeutschen sind jedoch traditionell eine Heimmacht. Im Vorjahr waren sie das drittstärkste Team vor heimischer Kulisse, in ihrer Meistersaison 2017/2018 gar das beste. Der Vater des Flensburger Erfolgs ist eindeutig Daniel Jurgeleit. Seit neun Jahren sitzt der Ex-Profi dort bereits auf der Trainerbank. Mit zwei Siegen aus drei Partien starteten die Nordlichter ordentlich in die Saison. Backhaus hatte sie zuletzt beim 2:0-Auswärtserfolg in Havelse beobachtet. „Es ist ein kampfstarkes, ein robustes Team“, weiß der BSV-Coach: „Sie spielen nicht unbedingt die feine Klinge. Du darfst dich in den Zweikämpfen nicht wegbügeln lassen.“ Vor allem bei Flensburgs Standardsituationen müssten seine Spieler hellwach sein. Der Tabellen-Siebte ist in der Lage, aus wenigen Chancen viel Ertrag zu erzielen. „Sie sind eiskalt vor dem Tor“, unterstreicht Backhaus.

So nordisch-cool wären die Rehdener auch gern. Doch diese Qualität geht ihnen derzeit völlig ab. Möglichkeiten hatten sich die Schwarz-Weißen in den drei Liga-Partien immer erarbeitet, sie waren auch häufig mindestens gleichwertig, doch am Ende stand immer die Null.

Das soll sich nun ändern. „Wir müssen mutig sein. Die Spieler müssen bereit sein, immer den Ball zu fordern“, sagt Backhaus. Die Flensburger Defensive zu knacken, ist jedoch kein Kinderspiel. Abwehrchef ist Christian Jürgensen. Der Kapitän ist bestens eingespielt mit seinen Nebenmännern Angelos Argyris und Kevin Njie, der eineinhalb Jahre auch das BSV-Trikot trug. Auf den Außenbahnen spulen Julian Stöhr und Ilidio Pastor Santos ein enormes Pensum ab. In vorderster Linie agiert bei den „Eisenbahnern“ seit dieser Saison der 19-jährige Däne Jonas Andersen.  wie

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