Platz drei verschenkt / Jetzt geht’s im Knallerspiel gegen den VfB Oldenburg

Rehden verpasst die ganz große Chance

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War mit dem Auftritt seiner Mannschaft sichtlich unzufrieden: Rehdens Trainer Björn Wnuck.

Rehden - Nein, so richtig gut hatte Björn Wnuck nicht geschlafen. Dafür wurmte die 1:2-Auswärtsniederlage bei Eintracht Braunschweig II den Trainer von Fußball-Regionalligist BSV Rehden noch zu sehr.

Dass damit die Serie von zehn ungeschlagenen Spielen in Folge gerissen war, stand dabei gar nicht so im Vordergrund. „Es war klar, dass wir irgendwann einmal wieder ein Spiel verlieren werden“, sagte Wnuck gestern: „Aber die Art und Weise ärgert mich immer noch. Denn wir waren vom Start weg nicht präsent und haben vor allem bei langen Bällen gepennt.“

Es sei einfach der Wurm drin gewesen, in dieser Partie, in der die Rehdener aus dem Spiel heraus kaum glasklare Chancen kreiert und aus ihren vielen Standards – eigentlich die große Stärke der Mannschaft – nichts gemacht hatten.

Zudem verpasste der BSV Rehden es, mit einem Sieg auf Platz drei zu klettern – und damit die Basis für ein absolutes Spitzenspiel zu schaffen. Denn am Sonntag (15.00 Uhr) kommt der Tabellenzweite VfB Oldenburg zum Derby in die Waldsportstätten. „Der Anreiz wäre sicherlich noch einmal etwas größer gewesen, wenn wir Oldenburg als Dritter empfangen hätten. Doch es wird trotzdem zu 100 Prozent ein Highlight, ein geiles Spiel für die Zuschauer und jeden einzelnen Spieler“, ist sich Wnuck sicher.

Zuerst einmal aber wollen die Rehdener in den kommenden Tagen die Niederlage gegen Braunschweig aufarbeiten. „Es hilft nicht, jetzt über die verpasste Chance nachzudenken, dass wir Dritter hätten werden können“, meint der Rehdener Trainer: „Wir müssen auf uns schauen, offen und ehrlich analysieren, was schief gelaufen ist. Das werden wir tun und dann am Sonntag gegen Oldenburg wieder richtig Gas geben.“

Dass der BSV Rehden dabei auf seinen gesperrten Kapitän Kevin Artmann (fünfte Gelbe Karte) verzichten muss, „ist natürlich richtig bitter. Kevin ist ganz wichtig für uns und war zuletzt brutal in Form“, weiß Wnuck. Die Gelbe Karte für Artmann nach einem Zweikampf sei ohnehin diskussionswürdig gewesen, so der Coach: „Ich weiß nicht, ob man so früh schon Gelb ziehen muss.“ flü

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