BSV Rehden verliert bei Borussia Dortmund II

Trainings-Defizite beim 0:8 erkennbar

Für Innenverteidiger Michael Wessel (r.) fand Rehdens Trainer Stefan Stuckenberg (l.) trotz der Niederlage lobende Worte.
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Für Innenverteidiger Michael Wessel (r.) fand Rehdens Trainer Stefan Stuckenberg (l.) trotz der Niederlage lobende Worte.

Dortmund - Das klingt erstmal heftig: Mit 0:8 (0:4) kam der BSV Rehden am Samstagnachmittag bei der U 23 von Borussia Dortmund unter die Räder. Doch der Tabellen-15. der Regionalliga Nord konnte beim starken West-Regionalligisten nur ersatzgeschwächt antreten, weil BSV-Trainer Stefan Stuckenberg auf einige erkrankte Spieler verzichten musste. Unter anderem lag Kevin Schöneberg mit einer Magen-Darm-Grippe flach, und Kai Bastian Evers setzte eine schwere Erkältung außer Gefecht. „Wahrscheinlich hätten wir auch in besserer Besetzung verloren, allerdings nicht so hoch“, mutmaßte Rehdens Trainer Stefan Stuckenberg: „Wir sind auf einen überragenden Gegner getroffen, der uns technisch, taktisch und läuferisch haushoch überlegen war.“

Vor allem das taktische Defizit beruhte auf der Tatsache, dass die Schwarz-Weißen derzeit nur bedingt trainieren können. Ohne eigenen Kunstrasenplatz war nur am Dienstag im Test bei Arminia Hannover Bewegung im Freien möglich. Ansonsten gab es lediglich zwei Einheiten in der Bassumer Soccer-Halle. „Mannschaftstaktisch kann man so nicht arbeiten“, verdeutlichte der BSV-Coach. Zudem kamen auf dem Kunstrasenplatz des BVB-Jugendleistungszentrums in Brackel einige Testspieler aus verschiedenen Ländern zum Einsatz, was sprachliche Defizite mit sich brachte. So mussten die Gäste früh den Rückstand hinnehmen: Henrik Bartsch brachte die Schwarz-Gelben in Front (7.). Patrick Mainka erhöhte per Doppelpack auf 3:0 (14./17.), und spätestens durch Alen Ozbolts Treffer zum Pausenstand war die Partie entschieden (40.). Nach dem Wechsel erhöhte Massih Wassey mit zwei Toren (55./75.) auf 6:0, ehe Mainka seinen zweiten Doppelpack des Tages schnürte (87./90.).

Allerdings erkannte Stuckenberg auch Lichtblicke – etwa beim zuletzt länger ausgefallenen Michael Wessel: Der Innenverteidiger konnte nach abgeklungenem Infekt durchspielen. Zudem lobte Rehdens Trainer Rechtsverteidiger Viktor Pekrul, der „die Mannschaft motiviert und seiner Vorbildfunktion absolut gerecht wurde“.

Für kommende Woche kündigte Stuckenberg eine Verbesserung der Trainingssituation an. Viktoria Gesmold, sein erster Verein als damaliger Spielertrainer, sicherte ihm Kapazitäten auf dem Kunstrasenplatz zu. „So haben wir schon mal drei Einheiten draußen: Montag, Mittwoch und Freitag“, schildert der A-Lizenz-Inhaber. 

ck

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