Rehden vergibt beim 0:0 zahlreiche Chancen

Klinger verhindert ein Wolfsburger Debakel

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Vier Mal hatte Rehdens Abu Bakarr Kargbo (Mitte) das 1:0 auf dem Fuß, vier Mal scheiterte Rehdens Stürmer.

Rehden - Als Thomas Brdaric während der Pressekonferenz davon sprach, dass es von den Chancen her ein gerechtes 0:0 war, ging ein Raunen durch den Raum. Und der Trainer des VfL Wolfsburg II schmunzelte dann auch gleich. „Das muss ich doch sagen“, grinste der Ex-Profi. Denn tatsächlich war der Vizemeister im Saisonfinale beim BSV Rehden noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Das Verhältnis der klaren Möglichkeiten: 11:3 für den Gastgeber. „Wir haben eine so starke Mannschaft wie Wolfsburg teilweise an die Wand gespielt. Es hat nur die Krönung – das Tor – gefehlt“, urteilte BSV-Trainer Alexander Kiene. Doch das schien wie vernagelt gewesen zu sein. Und in Niklas Klinger hatte Wolfsburg auch einen bärenstarken Keeper zwischen den Pfosten.

Der Spielfilm, 8. Minute: Stefan Heykens Kopfball streicht knapp über das Tor. 10. Minute: Ein Kopfball von Michael Wessel geht ebenfalls drüber. 16. Minute: Eine Volleyabnahme von Abu Bakarr Kargbo zischt über die Latte. 17. Minute: Erste Chance für Wolfsburg, aber Albion Avdijaj köpft über das Tor. 26. Minute: Marcel Stutter prüft Klinger, der den Ball an den Pfosten lenkt. 31. Minute: Super Spielzug der Rehdener über Jeffrey Obst, Kevin Artmann und Kargbo, der Viktor Pekrul bedient. Doch der Vizekapitän schießt aus fünf Metern freistehend drüber. „Den muss ich machen. Ich weiß nicht, was da los war. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich nicht so oft vor dem Tor stehe“, meinte der Rechtsverteidiger später.

Weiter geht es in Durchgang zwei. Und es wird zunächst ein Duell Kargbo gegen Klinger. Drei Mal taucht Rehdens Stürmer frei vor dem VfL-Keeper auf, drei Mal bleibt der Wolfsburger Sieger (47./57./62.). Auch Artmann scheitert an Klinger (67.), Stutters Kopfball segelt hauchzart am langen Pfosten vorbei (68.). Das rächt sich fast, als Avdijaj nach einem Konter nur das Außennetz trifft (69.). Auf der anderen Seite kratzt Sebastian Stolze einen Schuss von Rehdens Danny Arend von der Linie (72.), fast im Gegenzug köpfte Bastian Schulz drüber (75.).

„Wir haben richtig tollen Fußball gespielt. Wolfsburg hätte sich nicht beschweren können, wenn sie heute vier oder fünf Stück gekriegt hätten“, fasste Pekrul die noch einmal bärenstarke Leistung der Rehdener zusammen.

flü

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