Muzzicato fordert totale Konzentration ein

Rehden in der Spur, aber nicht großspurig

Josip Tomic (im Bild) harmonierte zuletzt bestens mit seinen Mittelfeldkollegen Evin Nadaner und Yannis Becker. - Foto: wie
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Josip Tomic (im Bild) harmonierte zuletzt bestens mit seinen Mittelfeldkollegen Evin Nadaner und Yannis Becker.

Rehden - Wenn der BSV Rehden am Sonntag um 15.00 Uhr beim VfL Oldenburg spielt, dann ist das auch eine Regionalliga-Partie mit persönlichem Touch. Denn die Trainer Benedetto Muzzicato und Dario Fossi kennen sich bestens, spielten einst zusammen beim FC Oberneuland. Der Kontakt riss nie ab. „Dario ist ein Freund von mir. Es ist ein guter Vibe zwischen uns“, betont Rehdens Coach Muzzicato und lobt dessen Expertise: „Er ist ein Trainer, der gut bei seinen Jungs ankommt. Außerdem hat er eine klare Spielidee. Es macht immer Spaß, mit ihm über Fußball zu reden.“

Aber nicht nur diese Gespräche bereiten Muzzicato derzeit Spaß. Sein BSV Rehden ist gut drauf, sammelte aus den vergangenen drei Spielen satte sieben Punkte. Gerade die jüngsten beiden Auftritte (0:0 in Lübeck und 1:0 in Egestorf) waren Rehdener Ausrufezeichen. „Wir waren jeweils das erste Team, das in Lübeck ohne Gegentor geblieben ist und das in Egestorf gewonnen hat“, erinnert Muzzicato. Auch wenn die Schwarz-Weißen als 14. noch im unteren Tabellen-Drittel (15 Punkte) stecken, scheint der Trainer eine stabile Mannschaft geformt zu haben. Dafür spricht auch das fast ausgeglichene Torverhältnis von 13:15. Dem Coach gefiel zuletzt vor allem die Stabilität im Mittelfeld. „Evin Nadaner, Becker und Josip Tomic haben sehr gut harmoniert.“ Das laufstarke Trio stopfte einige Löcher.

Bei den Oldenburgern sieht das schon etwas anders aus. 8:27 Tore sind wahrlich kein Ruhmesblatt. Der Vorletzte kommt bisher auf lediglich neun Punkte. Man könnte Rehden also als Favorit für das Spiel am Sonntag bezeichnen. Eine Sichtweise, die Muzzicato für gefährlich hält. „Wir dürfen nicht dahin fahren und denken: ,Wir schießen die ab‘“, fordert der BSV-Trainer die Bodenständigkeit seiner Spieler ein. Zudem müsse sein Team die gleiche Intensität wie zuletzt auf den Platz bringen.

Denn auch wenn die Oldenburger zuletzt drei Spiele in Serie verloren haben, haben sie immer noch Akteure in ihren Reihen, die jeder Mannschaft wehtun können. Beispielsweise Conrad Azong. Der Stürmer ist mit drei Toren der treffsicherste VfL-Akteur. Und Muzzicato wird aller Voraussicht nach seine Abwehrformation umbauen müssen. Kapitän Michael Hohnstedt zog sich in Egestorf einen Cut unter dem Auge zu. Es wird sich in Rehdens Team, das zuletzt zweimal mit der gleichen Elf begann, wohl noch mehr ändern. Denn nach wie vor bleibt Muzzicato „ein Freund der Rotation“.

Zumal die Begegnung am Sonntagnachmittag auf Kunstrasen über die Bühne geht. „Da haben es Straßenfußballer oft leichter“, weiß BSV-Trainer. Santiago Aloi wäre solch ein Feinfüßer. Allerdings fällt der 31-jährige Argentinier weiterhin wegen einer Fleischwunde knapp über der linken Achillessehne aus. Die Langzeitverletzten Tobias Esche und Lucas Lohmann sind ebenfalls keine Option. 

wie

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