Doppelpack des Allrounders nach seiner Einwechslung gegen FC St. Pauli II

Banecki bricht den Bann: 3:0

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Der Bann ist gebrochen: Rehdens Francis Banecki bejubelt seinen Treffer zum 1:0 – am Ende gewann sein Team gestern noch mit 3:0.

Rehden - Von Arne Flügge. Erst stieß Francis Banecki ein lautes und langezogenes „Jaaaaaa“ in den Nachmittagshimmel – dann breitete er beide Arme aus, so, als wolle er auf den Schwingen der Glückseligkeit davonschweben.

Mit seinem Kopfballtor zum 1:0 in der 61. Minute hatte der Offensivmann von Fußball-Regionalligist BSV Rehden den Bann gebrochen. Am Ende gewann Rehden gegen den FC St. Pauli II noch mit 3:0. Dank Banecki, der das zweite Tor von Danny Arend (88.) vorbereitete und den Schlusspunkt noch einmal selbst setzte (90.+1). „Ein geiles Gefühl, ein super Tag“, schwärmte der Matchwinner später.

Rehdens Trainer Björn Wnuck musste nach dem Abpfiff erstmal durchpusten. Denn lange Zeit hatte seine Mannschaft gegen die Kiez-Kicker richtig Probleme gehabt. Vor allem in der ersten Halbzeit fand der BSV Rehden nicht wie zuletzt zu einem Passspiel. Die Gastgeber standen zu tief, leisteten sich zu viele einfache Fehler und damit Ballverluste. Auch das Pressing fand kaum statt und damit auch die nötige Balleroberung im Mittelfeld. „Wir sind der Musik hinterhergelaufen“, monierte Wnuck.

Kapitän Kevin Artmann (links) bot im Rehdener Mittelfeld erneut eine starke Leistung und bereitete das 1:0 vor.

Chancen erarbeitete sich der BSV Rehden in den ersten 45 Minuten dadurch fast keine. Aber auch der FC St. Pauli schaffte es nicht, sich zwingend in Szene zu setzen. „Wir haben gut Fußball gespielt“, sagte Paulis Trainer Thomas Meggle, „aber wir haben die Situationen nicht konsequent ausgespielt.“ So ging’s torlos und recht ereignislos in die Kabine. „Das Beste an der ersten Halbzeit war, dass es noch 0:0 stand“, meinte Wnuck.

Rehdens Trainer hatte den Ex-Hamburger Boris Koweschnikow in die Anfangsformation gestellt. „Ein Bauchgefühl“, wie er später sagte. „Der Trainer wollte mich für meinen Einsatz im Training belohnen“, erzählte Koweschnikow.

Doch da Wnuck im Rehdener Spiel die entscheidenden Akzente gefehlt hatten, wollte er neue Impulse setzen. Koweschnikow musste zur Pause wieder raus. „Ich habe ihn aber nicht ausgewechselt, weil er zu schlecht war“, meinte Wnuck, „ich musste neue Akzente setzen, denn so wäre es vermutlich nicht gutgegangen.“

Also bewies der Trainer wieder einmal ein glückliches Händchen, als er den immer noch nicht wieder 100-prozentig fitten Francis Banecki einwechselte und ins Sturmzentrum stellte. Und der war in besagter 61. Minute zur Stelle und köpfte einen Freistoß von Kevin Artmann zum erlösenden 1:0 in die Maschen.

Danach hatte Rehden aber auch Glück, dass die Hamburger nicht zum Ausgleich kamen. Zum einen klärte BSV-Keeper Milos Mandic gegen Frank Drinkuth glänzend (76.), dann zielte Tjorben Uphoff knapp vorbei (83.). „In dieser Phase hätte das 1:1 fallen können“, räumte Wnuck ein.

Doch es fiel nicht. Und als Hamburgs Andrej Startsev nach einer Tätlichkeit gegen den eingewechselten Jeff-Denis Fehr glatt Rot gesehen hatte (85.), nutzten die Rehdener nun ihren Platz und zogen ein starkes Kombinationsspiel auf. Mit Erfolg. In der 88. Minute setzte sich Fehr über links durch, passte quer zu Banecki, und der bediente den freistehenden Danny Arend – 2:0. Und in der Nachspielzeit köpfte Banecki eine Klasseflanke von Christian Hegerfeld zum 3:0 ein. „Das waren zwei blitzsauber herausgespielte Tore“, lobte BSV-Trainer Wnuck.

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