Einsatz trotz Nasenbeinbruchs möglich

Siala will sich durchbeißen

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So werden ihn die Fans morgen nicht sehen: Wenn überhaupt, läuft Gazi Siala nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Maske auf.

Rehden - Es sah fürchterlich aus: Blutend blieb Gazi Siala vom BSV Rehden am Sonntag in der 77. Minute des Regionalliga-Duells bei VfV Borussia Hildesheim nach einem Kopfball-Duell liegen, Sanitäter trugen den 20-Jährigen vom Platz. Wer die Szenen sah, mag sich kaum vorstellen, dass der Mittelfeldmann morgen ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den VfB Lübeck schon wieder spielen könnte – doch es ist im Rahmen des Möglichen!

„Gazi hat eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch davongetragen, aber es sieht nicht ganz so schlimm aus – und er will unbedingt spielen“, berichtete Rehdens Trainer Alexander Kiene. Gut möglich allerdings, dass die Zuschauer den Offensivakteur nicht auf den ersten Blick erkennen – denn er würde dann mit einer Gesichtsmaske auflaufen.

Mannschaftsarzt Dr. Andreas Schlüsche hat keine Bedenken gegen einen Einsatz. Er leitete auch die Anfertigung der Maske in einem Diepholzer Sanitätshaus in die Wege. Heute steht das erste Training mit dem Gesichtsschutz an. „Mal sehen, wie das funktioniert und es sich für ihn anfühlt – aber Gazi und wir wollen nichts unversucht lassen“, unterstreicht sein Trainer.

Denn dem Team würde es „sehr weh tun, wenn wir ihn nicht dabei hätten“. Der 37-Jährige hält große Stücke auf den Rechtsaußen, der von der U23 des VfL Bochum kam, sich „hier sofort einen Stammplatz erkämpft und auch in Hildesheim überzeugt hat. Er zeigt eine tolle Einstellung.“ Die Tatsache, dass Siala nur sechs Tage nach seinem Zusammenprall wieder spielen will, gibt einiges von seiner Mentalität preis.

ck

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