SV Meppen im Niedersachsenpokal

Rehden mit Respekt und Rezept

Moses Lamidi (rechts) kann auch mal zwei Gegner abhängen – wie hier zum Auftakt des Niedersachsenpokals gegen den VfB Oldenburg. Mittwoch ist Rehdens Offensivmann im Achtelfinale dieses Wettbewertbs erneut gefordert: zu Hause gegen Meppen. - Foto: Krüger

Rehden - Von Cord Krüger. Von der Besetzung her ist es mindestens ein vorgezogenes Halbfinale – und das schon im August. Wenn der BSV Rehden Mittwochabend um 19.30 Uhr in den Waldsportstätten den SV Meppen erwartet, steht aber erst das Achtelfinale um den Niedersachsenpokal an. „Wir haben es mit der zweitschwersten Aufgabe zu tun, die wir bekommen konnten“, seufzt Rehdens Trainer Stephan Ehlers: „Nur der VfL Osnabrück wäre für uns noch schlimmer gewesen.“

Ehlers sagt das nicht nur, weil Rehdens Regionalliga-Konkurrent die abgelaufene Serie als starker Fünfter mit 55 Punkten abgeschlossen hatte „und sich auch in dieser Serie in diesen Gefilden wiederfinden wird: Das ist eine sehr kompakte Mannschaft, die weitestgehend zusammen geblieben ist und sich zudem noch richtig gut verstärkt hat“, warnt der A-Lizenz-Inhaber. „Dementsprechend war Meppens 3:1 am Freitagabend gegen Eintracht Braunschweig II auch kein Zufall.“ In Ehrfurcht erstarrt der 46-Jährige jedoch nicht: „Auch wir haben unsere taktischen und spielerischen Mittel – und wir spielen zu Hause.“ Angesichts des starken Mittelfelds der Gäste ist er sich sicher: „Wer die meisten Zweikämpfe gewinnt, kommt eine Runde weiter.“

Umso besser, dass er in diesem Mannschaftsteil sein bewährtes Personal aufbieten kann. So dürfte neben Jeff Gyasi wieder Neuzugang Kai-Bastian Evers in der Doppel-Sechs stehen. „Ich glaube, der Junge hat noch keinen Fehlpass gespielt, seitdem er bei uns ist“, schätzt Ehlers. Und er nennt noch einen weiteren Grund, warum er mit dem Mann vom SV Rödinghausen plant: Meppens berüchtigte Diagonalbälle. „Kai erahnt solche Aktionen und baut Druck dagegen auf.“

Auch ansonsten scheint einiges auf die Rehdener Formation hinauszulaufen, die in der ersten Runde den VfB Oldenburg ausschaltete und am Freitag zum Liga-Start bei der SV Drochtersen-Assel ein 1:1 erreichte. Mit diesem Unentschieden war Ehlers noch Dienstag „hochzufrieden. Drochtersen ist super schwer zu bespielen. Wer dort nach 60 Minuten mit 0:1 hinten liegt, geht zu 90 Prozent als Verlierer vom Platz.“ Doch Rückkehrer Moses Lamidi antwortete sogleich mit dem Ausgleichstor, dank gutem Auge und entsprechender Vorarbeit von Corvin Behrens, ebenfalls erst seit einem Monat im Team. „Man sieht, dass unsere neuen Leute funktionieren“, meint Ehlers.

Nur Stürmer Hugo Magouhi musste am Montag das Training abbrechen. Sein Chef wirkt aber nicht beunruhigt: „Hugo fühlte sich nicht gut. Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme.“

Ebenfalls vorbeugend ließ der 46-Jährige vorab schon mal Elfmeterschießen trainieren. Denn sollte es Mittwochabend nach 90 Minuten remis stehen, geht es direkt zum Punkt. Nicht unwahrscheinlich angesichts der bisherigen Bilanz aus acht Regionalliga-Duellen gegen Meppen: Zwei Rehdener Siegen stehen sechs Unentschieden gegenüber – vier davon endeten 2:2. „Nur“ das letztjährige Pokal-Achtelfinale in Meppen endete mit einem 3:2 für die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart. „Wir haben aber schon vor dem Oldenburg-Spiel Elfmeter geübt“, verrät Ehlers: „Ich will dabei immer sehen, wie sicher jeder Einzelne wirkt.“

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