Neuzugang Bryan Jordan spricht über seinen Wechsel und warum er von Beckham schwärmt

„Rehden ist für mich eine große Möglichkeit“

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Freut sich auf Rehden: Bryan Jordan. ·

Rehden - Seit gestern ist Bryan Jordan, der Single-Mann aus der Millionen-Metropole Los Angeles, im beschaulichen Rehden. Wie es zu dem Wechsel von der MLS in die deutsche Regionalliga kam, wie groß seine Vorfreude auf das Abenteuer ist und warum er von David Beckham schwärmt, verrät der 27-jährige Offensivspieler im Interview.

Bryan, von der Major League Soccer in die deutsche Regionalliga. Wie kam das zustande?

Bryan Jordan:Ich war fünf Jahre lang bei Galaxy. Es war eine fantastische Zeit, denn ich habe mit großen Namen zusammen gespielt. Doch das war auch nicht immer einfach, ich hätte mir gern mehr Einsatzzeiten gewünscht. Mein Wechsel nach San Antonio verlief nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Also habe ich mich entschieden, mir meinen großen Traum zu erfüllen.

Und der ist?

Jordan:Nach Europa zu gehen, dort Fußball zu spielen. Am liebsten in Deutschland. Denn der deutsche Fußball ist der beste der Welt. Im Januar war ich schon einmal hier in der Nähe, beim Regionalligisten Lotte habe ich trainiert. Es hat mir gut gefallen. Ich wollte dann aber mit San Antonio ins Trainingslager fahren, doch die haben meinen Vertrag aufgelöst – und ich war plötzlich in der blöden Situation, keinen Verein zu haben.

Sie sagen, Sie haben mit großen Namen zusammen gespielt. Mit wem beispielsweise?

Jordan:Oh, das waren einige. Landon Donovan, Carlos Ruiz, Robbie Keane und nicht zu vergessen David Beckham.

Was für ein Typ ist Beckham?

Jordan:David ist ein ganz, ganz Großer. Ich habe unheimlich viel von ihm gelernt. Wenn du täglich mit so einem Fußballer trainierst, musst du dir eigentlich nur Dinge abschauen – und schon wirst du besser. Er hatte großen Einfluss – auf mich und auch das gesamte Spiel.

Ist Ihr Wechsel nicht auch mit einem gewissen Risiko verbunden?

Jordan:Es ist ein Abenteuer, klar. Aber ich bin sehr froh, hier zu sein. Ich sehe Rehden für mich als große Möglichkeit an, im deutschen Fußball Fuß zu fassen. Das wollte ich immer. Es ist auch die Chance, mich zu zeigen, zu beweisen, was ich kann. Und ich möchte der Mannschaft so gut es geht helfen.

Wird die Umstellung nicht riesig sein?

Jordan:Das mag sein, aber es ist doch egal, in welchem Stadion oder vor wie vielen Fans zu spielst. Eines ist immer gleich: Du musst dich immer selbst motivieren, heiß sein. Du musst stark sein und alles für dein Team geben. · flü

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