Rehden 4:0 gegen Eydelstedt 

Mandic bleibt und weitere Neue kommen

Rehden - Regionalligist BSV Rehden gibt weiter Gas in Sachen Kaderplanung. Der BSV dürfte sich besonders darüber freuen, dass der langjährige Stammkeeper Milos Mandic (32) nun in sein fünftes Rehdener Jahr geht.

Während Mandic für Erfahrung steht, haben die Rehdener aber auch einige Talente aufgenommen, wobei es sich viermal um Spieler aus der Region handelt. Aus der eigenen A-Jugend schließt sich der in Bruchhausen-Vilsen wohnende Keeper Eric Schröder (18) an. Seine Chance will auch der Harpstedter Verteidiger Robin Janowsky (20) suchen, der zuletzt beim VfL Osnabrück spielte. 19 Jahre alt ist Haktan Kelkit, der in Bünde wohnt und zuletzt für Preußen Espelkamp aktiv war. Dort spielte er mit Dennis Schmidt (21), der seine Stärken im Mittelfeld hat, in Lübbecke wohnt und sich nun ebenfalls Rehden anschlosss. Für die Offensive ist Abdullah Dogan (20) vorgesehen, der zuletzt für Werder II stürmte.

Doch den Rehdenern ist auch wichtig, Erfahrung im Kader zu haben. Unter diesem Motto steht die Verpflichtung des Flügelspielers Mirhad Mehanovic (26), der beim westfälischen Oberligisten TuS Erndtebrück unter Vertrag stand. Vom Regionalliga-Absteiger SV Eichede hat sich der defensive Mittelfeldspieler Lucas Lohmann (21) angeschlossen. Zudem sicherte sich Rehden die Dienste von Torhüter Philip Faderl (23) von der Hammer SpVg.

„Mit keiner Silbe Geld gefordert“

Mit dem runderneuerten Kader bestritt der BSV am Samstag auch sein erstes Testspiel. Dabei gab es beim Kreisligisten SV Eydelstedt einen 4:0-Erfolg. Die Rehdener Treffer erzielten Addy Waku Menga (24.), Kevin Artmann (30.), Kai Bastian Evers (80.) und Abdullah Dogan. SVE-Coach Marco Hegerfeld meinte hinterher: „Wir haben uns wirklich gut verkauft und haben ein hohes Tempo gespielt. Das war ein guter Test.“

Fraglich ist noch, wann Rehdens Königstransfer Menga sein erstes Pflichtspiel bestreiten darf. Sein Ex-Teamkollege Marc Heider, der wie Menga seine Beteiligung im Manipulationsversuch am letzten Drittliga-Spieltag eingeräumt hatte, wurde jetzt vom DFB für vier Partien gesperrt. Ein solches Strafmaß wolle der Neu-Rehdener nicht akzeptieren, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Er habe bei seiner Kontaktaufnahme mit dem damals abstiegsbedrohten SV Werder Bremen II „mit keiner Silbe Geld gefordert“.

Immerhin geht laut „NOZ“ auch der DFB nicht davon aus, dass bei Heider und Menga der Tatbestand der Spielmanipulation erfüllt sei. Es handele sich um unsportliches Verhalten.

töb/ck

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung

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