Tendenz: Vorzeitiges Ende

Rehden lehnt „Geisterspiele“ ab - Saison ab- oder unterbrechen für BSV vorstellbar

Abbruch, Unterbrechung oder „Geisterspiele“? Rehdens Trainer Maarten Schops ist gespannt, was passiert. Foto: wie
+
Abbruch, Unterbrechung oder „Geisterspiele“? Rehdens Trainer Maarten Schops ist gespannt, was passiert. 

Rehden – Wie geht es in Corona-Zeiten in der Regionalliga Nord und damit für die Fußballer des BSV Rehden weiter? Diese Frage steht seit Wochen im Raum – doch nun naht die Antwort. Der Norddeutsche Fußballverband (NFV) hat den Viertligisten drei Szenarien präsentiert und bittet bis heute um Feedbacks der Clubs. Eine derartige Umfrage führt aktuell auch der Bremer Fußballverband (BFV) durch. Am Montag werten die Verbands-Vorstände die Ergebnisse aus und wollen zeitnah eine Entscheidung fällen.

Die Möglichkeiten für die 18 Clubs umfassende Regionalliga lauten: Beendigung der Saison mit „Geisterspielen“, also ohne Zuschauer. Abbruch der Saison mit Quotienten-Wertung (mit Auf- und Absteigern). Unterbrechung der Saison mit Fortsetzung ab 1. September. „Man muss meiner Meinung nach vor allem darauf achten, ob es gesundheitlich und gesellschaftlich vertretbar ist, wieder Fußball zu spielen“, meint Rehdens Trainer Maarten Schops und fügt an: „Ich bin gespannt, was passiert. Wir sind ziemlich offen, weil wir in der Tabelle jenseits von Gut und Böse stehen.“

Sportvorstand Michael Weinberg formuliert es ähnlich: „Wir sind flexibel, können uns sowohl einen Abbruch als auch eine Unterbrechung vorstellen. Wenn die Saison jetzt beendet wird, könnten wir einen Schlussstrich ziehen und besser planen. Da könnte es aber eine Klagewelle von Vereinen geben.“

Nur die dritte Option mit den „Geisterspielen“ kommt für den BSV nicht infrage, betont Weinberg. Dann müssten Spieler und Trainerteam (insgesamt etwa 25 Rehdener) einmal pro Woche einen Corona-Test machen, der pro Person 150 Euro koste. „Das ist zu teuer und deshalb kein Thema für uns“, sagt der Sportvorstand.

Wichtig ist Weinberg, was aus dem Rehdener Halbfinale im NFV-Pokal beim VfB Oldenburg wird. Doch diese Partie fällt in die Zuständigkeit des Niedersächsischen Fußball-Verbands – und der hat noch nicht über die nahe Zukunft seines Amateurfußballs entschieden.

Günter Distelrath, der die Geschicke in Niedersachsen und im Norddeutschen Fußballverband als Präsident leitet, ließ für die Regionalliga zumindest eine Richtung erkennen. In einem Interview auf der Verbandsseite sagte er: „Im Trend geht es sicher – wie in den anderen Regionalverbänden – in Richtung Abbruch.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Raumfahrer wieder von den USA aus zur ISS gestartet

Raumfahrer wieder von den USA aus zur ISS gestartet

Fotostrecke: Super-Schlenzer bringt Werder drei ganz wichtige Punkte

Fotostrecke: Super-Schlenzer bringt Werder drei ganz wichtige Punkte

Deutsche Snowboarder sammeln Müll am Jenner

Deutsche Snowboarder sammeln Müll am Jenner

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

Meistgelesene Artikel

22 Mannschaften: Regionalliga Nord steht vor der Aufspaltung

22 Mannschaften: Regionalliga Nord steht vor der Aufspaltung

Kommentare