BSV Rehden kann mit einem Sieg gegen Oldenburg Klassenerhalt perfekt machen

Volle Pulle – und dann noch ein wenig Schützenhilfe

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Szene aus dem Hinspiel: Rehdens Jeff Gyasi (li.) hält den Oldenburger Franko Uzelac in Schach.

Rehden - Von Arne Flügge. Nein, T-Shirts mit dem Aufdruck „Niemals 5. Liga“ hat der BSV Rehden noch nicht heimlich drucken lassen. „Warum auch?“, fragt Trainer Alexander Kiene, „wir sind noch längst nicht durch. Wir brauchen noch mindestens einen Sieg.“ Den will der Fußball-Regionalligist morgen (15.00 Uhr) im Heimspiel gegen den VfB Oldenburg holen.

„Das ist unser Ziel, um den nächsten Schritt zu machen“, erklärt der BSV-Coach, wohlwissend, dass es bereits morgen auch zum Klassenerhalt reichen kann: Wenn Rehden gewinnt und der Goslarer SC gleichzeitig bei Hannover 96 II verliert (siehe Text unten).

Doch von etwaigen Rechenspielchen will Kiene vor der Partie nichts wissen. „Wir sind gut beraten, weiter nur auf uns zu schauen, uns nur auf die Partie gegen Oldenburg zu konzentrieren.“ Im Hinterkopf an Goslar zu denken, würde dabei keinen Sinn machen. „Das Spiel gegen Oldenburg wird intensiv genug. Da werden wir von der ersten bis zur letzten Minute alles geben müssen“, weiß der 38-Jährige. Und ergänzt: „Wenn es dann nach dem Spiel zum Klassenerhalt reichen sollte, werden wir natürlich feiern. Aber vorher verschwenden wird keine Gedanken daran.“

Schließlich habe man, abgesehen von einer monatelangen, erfolgreichen Aufholjagd „noch nichts erreicht“, warnt Kiene. Es sei zwar sehr ungewöhnlich, drei Spieltage vor Schluss mit 39 Punkten noch nicht gesichert zu sein, „doch die Liga spielt eben verrückt, und da tun wir gut daran, weiter zu punkten“. Man dürfe nicht vergessen, wo der BSV Rehden nach der Winterpause hergekommen sei. „Wir hatten 15 Punkte, haben viel investiert, um jetzt so weit zu kommen. Es geht darum, auch den letzten Schritt zu tun.“

Der VfB Oldenburg ist nach den jüngsten Erfolgen mit 41 Punkten so gut wie gesichert. An einen Freundschaftsdienst von Rehdens Ex-Trainer Predrag Uzelac glaubt Kiene aber nicht. Schließlich geht es in dem Klassiker auch ums Prestige. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt Kiene, „Oldenburg hat zuletzt viele Punkte geholt.“ Der Trainer erwartet einen Gast, der aus einer kompakten Defensive heraus spielen wird. „Darauf werden wir auch vorbereitet sein“, kündigt Kiene an, „Oldenburg wird tief stehen, um dann über schnelles Umschaltspiel zu kontern. Dieses Umschaltspiel müssen wir in Grenzen halten, frühzeitig unterbinden.“

Seinen Optimismus, die Partie am Ende erfolgreich zu gestalten, zieht der Rehdener Trainer aus der wiedergewonnenen Heimstärke seiner Mannschaft. In fünf Spielen gab’s zuletzt daheim fünf Siege. „Diese Serie wollen wir ausbauen“, fordert der Trainer. Wichtig wird dabei sein, dass die Rehdener wie in den jüngsten Heimspielen die gleiche Leidenschaft, die gleiche Laufintensität, die gleiche Aggressivität und das gleiche Pressing an den Tag legen, um den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen. Kiene: „Dann haben wir unsere Möglichkeiten.“

Personell müssen die Rehdener auf Mittelfeldspieler Jeffrey Obst verzichten, der zuletzt beim 1:3 in Norderstedt die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. „Wir warten jetzt die letzten Einheiten ab und werden dann eine Entscheidung treffen, wer die Position übernehmen wird“, kündigte Kiene an.

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