Rehden holt Almir Kasumovic von Hannover 96 und Jeffrey Obst von Werder

Jung, dynamisch – und mit einer großen Qualität

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Stürmer Almir Kasumovic (re.) wurde gestern von Rehdens Sportvorstand Markus Kompp durchs Stadion geführt.

Rehden - Von Arne Flügge. Heute um 18.00 Uhr startet Fußball-Regionalligist BSV Rehden mit der Saisonvorbereitung. Ein Laktattest steht in den Waldsportstätten an. Doch bevor der neue Trainer Andreas Petersen die Mannschaft um sich versammelt, hat der Club gestern noch zwei Neuzugänge präsentiert. Stürmer Almir Kasumovic kommt von Hannover 96, Rechtverteidiger Jeffrey Obst von Werder Bremen.

Der 20-jährige Kasumovic, ehemaliger U19-Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina, wurde in Langenhagen bei Hannover geboren und spielte seit seiner Jugend bei Hannover 96. Dort stürmte er sowohl für die B-Junioren als auch für die A-Junioren in der Bundesliga, ehe er einen Profivertrag erhielt. Unter dem ehemaligen Trainer Mirko Slomka „habe ich oft mittrainiert, und ich habe mir wirklich eine Chance ausgerechnet“, sagt Kasumovic. Doch dann wechselte der Bundesligist den Coach. Taifun Corkut kam – und Kasumovic fand sich in der U23 wieder. „Ich hatte das Gefühl, dass man nicht mehr auf mich setzt“, erklärt der Angreifer, „und irgendwann muss man dann die Entscheidung treffen, was das Beste für einen ist.“ Und die habe er jetzt mit seinem Wechsel zum BSV Rehden getroffen. Kasumovic, der in Rehden arbeiten und wohnen wird, bekommt einen Zweijahresvertrag. „Wer in Hannover einen Profivertrag erhalten hat, der kann kein schlechter Spieler sein“, schmunzelt Rehdens Sportvorstand Markus Kompp: „Wir sind froh, dass er da ist.“

Der Kontakt sei ganz klassisch über den Berater zustande gekommen. „Und dann haben wir zugeschlagen“, berichtet Kompp. Natürlich ist die Verpflichtung des hochtalentierten Angreifers auch mit Erwartungen verbunden. „Wir erhoffen uns von Almir, dass er bei uns Gas gibt, durchstartet und natürlich Tore liefert“, sagt der BSV-Sportvorstand.

Forderungen, die Kasumovic gern erfüllen will. „Ich möchte mit meinen Toren Rehden nach oben ballern“, sagt er, „ich möchte dazu beitragen, dass die Mannschaft noch besser abschneidet als im Vorjahr. Rehden hat ein tolles Team, und es wäre auch schön, wenn der Club im DFB-Pokal eine Runde weiter käme.“

Ein Ziel, dass auch Jeffrey Obst unterschreiben würde. Der 20-jährige Linksverteidiger absolvierte in der vergangenen Saison 19 Spiele für den Regionalliga-Konkurrenten Werder Bremen II. „Er musste häufig für Spieler, die von oben kamen Platz machen“, erläutert Kompp. Und daher suchte Obst jetzt eine neue Herausforderung – und fand sie in Rehden. Obst kann rechter, aber auch linker Verteidiger spielen, „und er hat mit seinen erst 20 Jahren eine besondere Qualität und schon Regionalligaerfahrung“, zählt Kompp die Vorzüge des Neuzugangs auf. Und: Seit gestern hat der BSV Rehden nun auch einen A-Nationalspieler in seinen Reihen. Von väterlicher Seite gibt es für den in Berlin geborenen Fußballer Wurzeln in Mosambik – und er wurde jetzt vom Nationalteam zu einer Länderspielreise eingeladen. Damit fällt Obst zwar nicht unter die U23-Regel des DFB, „doch wenn er für Mosambik spielen möchte, muss man ihm das auch zugestehen“, sagt Kompp.

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