Trainer Schütte lobt die Mannschaft nach 0:0

Rehden mit ganz viel Herz und Moral in Oldenburg

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Gehörte zu Rehdens Aktivposten in der Offensive: Linksaußen Marko Stojanovic machte viel Dampf.

Oldenburg - Während der Pressekonferenz am Sonntagnachmittag im VIP-Raum des Marschwegstadions blickte Wolfgang Schütte zunächst noch einmal eine Woche zurück. Das 1:4 zum Saisonauftakt gegen Lüneburg hatte lange geschmerzt.

„Es war eine Klatsche, von der wir alle negativ überrascht wurden.“ Und daher hatte der 61-Jährige nun im Auswärtsspiel beim VfB Oldenburg eine Reaktion gefordert. „Wir wollten zeigen, dass wir es anders können“, meinte Schütte. Gesagt, getant.

Rehden bot über die gesamten 92 Minuten eine läuferisch, spielerisch und auch kämpferisch starke Leistung. Die Gäste waren griffig und giftig. Allerdings ohne vorn richtig zwingend torgefährlich zu sein. Oldenburg hatte große Mühe mit dieser Spielweise, war zumeist nur bei Standards gefährlich. „Wir hätten da das Glück auch mal erwingen müssen“, meinte VfB-Trainer Dietmar Hirsch. Doch Rehden hatte etwas dagegen. Der zuletzt arg kritisierte Keeper Philip Faderl war ein sicherer Rückhalt. „Das war wichtig für uns und gut für den Jungen“, meinte Schütte.

Starke Viererkette

Darüber hinaus stellte der BSV Rehden in Augustino Canzian da Silva, Kevin Njie, dem jungen Julian Stöhr und Michael Wessel eine schier unüberwindbare Viererkette. „Das war schon klasse“, freute sich Schütte, der ein Sonderlob an Youngster Stöhr verteilte und als Linksverteidiger immerhin Oldenburgs Kapitän Daniel Franziskus an die Kette legte. Für den 19-jährigen Stöhr war es das Pflichspieldebüt. „Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn von Beginn an bringe und er mir gute Argumente liefern muss auch drinzubleiben. Das hat er getan“, freute sich der Kriminalbeamte.

Richtig auslassen konnte und wollte Schütte keinen seiner Spieler. Zu gut hatte das Kollektiv funktioniert, zu dominant waren Leidenschaft, Herz und Moral. „Wir haben uns zwar noch nicht mit einem Sieg, aber dafür mit einem Punkt für unsere Arbeit belohnt“, meinte Schütte, „ich bin zufrieden.“

Nachdem sowohl Rehden als auch Oldenburg einige vielversprechende Aktionen nicht genutzt hatten, vergab BSV-Mittelfeldspieler Corvin Behrens die Megachance zum Sieg (70.)

Dennoch überwog am Ende auch bei den Spielern die Zufriedenheit. „Nach dem schwachen Auftakt wollten wir beweisen, was in uns steckt. Und ich denke, wir waren kämpferisch und auch spielerisch gut drauf – darauf können wir aufbauen“, freute sich Abwehrchef Michael Wessel, der gefühlt jeden Zweikampf gewann.

flü

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