BSV Rehden fiebert DFB-Pokalauslosung entgegen / Party im Vereinsheim

„Vater-Sohn-Duell? Das wäre richtig klasse“

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Überschwänglich feierten BSV-Boss Friedrich Schilling und seine Frau Gisela im vergangenen Jahr das Bayern-Los.

Rehden - Von Arne Flügge. Andreas Petersen hatte kürzlich einen Traum: In der ersten Runde des DFB-Pokals bekommt Fußball-Regionalligist BSV Rehden den Bundesligisten Werder Bremen zugelost.

Für den künftigen Rehdener Coach wäre dies gleichzeitig ein Duell mit seinem Sohn Nils. Der ist Stürmer bei Werder. „Ein Vater-Sohn-Duell? Das wäre doch richtig klasse“, meint auch BSV-Boss Friedrich Schilling vor der Auslosung morgen Abend (18.50 Uhr live/ARD).

Ab 17.30 Uhr beginnt im Rehdener Vereinsheim an den Waldsportstätten die Auslosungsparty. Und wie Schilling und Petersen schauen alle gespannt nach Berlin, wo HSV-Idol Horst Hrubesch die „Glückfee“ spielt. Der BSV Rehden kann nur einen Erstligisten oder einen der besten 14 Zweitligisten der vergangenen Saison bekommen. Bayern, Werder, Schalke oder Bochum, FSV Frankfurt, Erzgebirge Aue – alles ist möglich. „Natürlich hoffen wir wieder auf ein Superlos“, sagt Schilling, „obwohl wir natürlich vom vergangenen Jahr her ziemlich verwöhnt sind.“ Damals zog Rehden mit Triple-Gewinner FC Bayern München den Jackpot, „und wenn’s wieder die Bayern werden, nehmen wir sie gern noch einmal“, schmunzelt Schilling. Natürlich sei auch Werder absolut interessant. „Da würden sicherlich eine Menge Zuschauer kommen.“

Wie es auch kommt, „wir werden auf jeden Fall bemüht sein, das Spiel in Rehden auszutragen. Wir haben in diesem Jahr mehr Zeit für eventuelle Umbauarbeiten, zudem sind wir nach den Erfahrungen des Vorjahres in den Planungen viel besser im Thema.“

Rehdens Sportvorstand Markus Kompp, der die Auslosung live in Berlin verfolgen wird, will unbedingt die Revanche gegen die Bayern. „Jetzt wissen wir ja, wie wir gegen sie spielen müssen“, schmunzelt er. Auch Linksverteidiger Christian Hegerfeld wünscht sich noch einmal die Bayern: „Das wäre ein Sechser im Lotto.“ Da Werder Bremen schon häufiger in Rehden zu Gast war, „wären mir dann Dortmund oder Schalke am liebsten. Hauptsache aber, wir bekommen einen Erstligisten.“

Kapitän Kevin Artmann, der viele Jahre bei Werder gespielt hat, würde natürlich liebend gern gegen seinen alten Verein spielen. „Das wäre für mich der absolute Hammer“, sagt der 28-Jährige. Auf der anderen Seite wäre ihm auch ein Zweitligist recht. „Das vergrößert die Chancen, vielleicht doch mal die erste Runde zu überstehen. Und das wäre unglaublich.“

Wie sich so etwas anfühlt, hat Vizekapitän Viktor Pekrul mit Oberneuland erlebt. „Wir haben damals gegen TuS Koblenz nach Elfmeterschießen gewonnen. Das war unglaublich. Und es wäre ein Traum, wenn wir so etwas auch mit Rehden schaffen könnten.“

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