BSV Rehden erwartet morgen Meppen zum Derby – da ist Brisanz programmiert

Mit purer Leidenschaft jetzt in der Spur bleiben

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Rehdens Stürmer Kiala Kifuta (re.) traf zuletzt beim 1:1 gegen den HSV II. Gelingt ihm auch morgen wieder ein Tor?

Rehden - Von Arne Flügge. Da wird morgen wieder richtig die Post abgehen: Um 17.00 Uhr erwartet Fußball-Regionalligist BSV Rehden zum Derby den SV Meppen – und in der Vergangenheit waren immer wieder Biss, Leidenschaft, Kampf und Tempo garantiert, wenn die beiden Clubs die Säbel kreuzten. „Es waren immer brisante Spiele gegen Meppen. Da ging es rauf und runter. Und ich denke, es wir jetzt wieder so kommen. Das wird ein interessantes Spiel“, vermutet Rehdens Abwehrspieler Marius Winkelmann.

Personell wird sich bei den Rehdenern wohl kaum etwas verändern. Schließlich hat die Mannschaft von Trainer Andreas Petersen zuletzt beim 1:1 gegen Spitzenreiter HSV II eine überragende Leistung gezeigt. „Die Jungs wissen jetzt, dass sie es können. Nun müssen wir weiter dranbleiben“, fordert Petersen. Denn der Sieger dieser Partie kann erstmal durchatmen, der Verlierer könnte für längere Zeit unten hängenbleiben. „Wir müssen unsere Leistung jetzt konstant abrufen. Es muss langsam etwas passieren, wenn wir noch ins obere Tabellendrittel wollen“, sagt Winkelmann.

Lange Zeit trat der BSV Rehden ziemlich tief in der Tabelle auf der Stelle – jetzt will der Club die zuletzt geholten vier Punkte mit einem Heimsieg gegen Meppen vergolden. Denn Rehden (Platz zwölf, elf Punkte, 15:15 Tore) kann mit einem Sieg Meppen (Platz zehn, 14 Punkte, 16:17 Tore) überholen.

Dass dies nicht einfach wird, das weiß Petersen. Er hält die Gäste für eine Mannschaft „mit richtig guter Qualität, gerade in der Offensive“. Allerdings haben sich die Meppener in der Liga bislang unter Wert präsentiert. „Sie haben sich sicherlich mehr ausgerechnet und sind daher auch enttäuscht. Ein angeschlagener Gegner also, der doppelt gefährlich ist“, vermutet der Rehdener Trainer. Der 54-Jährige hat aber auch ausgemacht: Meppen ist in der Defensive ziemlich anfällig. Hier gilt es natürlich, den Hebel anzusetzen. Andererseits dürfen die Gastgeber dabei die eigene Abwehr nicht entblößen. „Wir müssen die richtige Balance finden, wollen uns aber auch nicht verstecken“, kündigt Petersen an.

Was auch bedeuten kann, dass es morgen nicht unbedingt ein sportliches Spektakeln geben wird. „Ich denke, dass wir auch Geduld haben müssen“, sagt Petersen, „wichtig ist, dass wir effizient sind.“ Selbstvertrauen ist beim BSV Rehden nach dem Kantersieg über Neumünster und dem starken Auftritt in Hamburg reichlich vorhanden. „Die Jungs freuen sich auf das Spiel. Sie wollen ihre gute Serie jetzt aufrecht erhalten“, weiß der Rehdener Trainer, der personell keine weiteren Ausfälle zu beklagen hat. „Der eine oder andere hat noch eine kleinere Blessur, aber wir haben ja bis zum Anpfiff noch Zeit, die Wehwehchen auszukurieren“, sagt Petersen.

Die Mannschaft jedenfalls ist heiß auf das Derby. Und sie weiß, dass sie morgen unbedingt auch punkten muss. „Wir sind auf einem guten Weg“, erklärt Marius Winkelmann, „aber wir können uns für die vier Punkte aus den beiden letzten Spielen nichts kaufen. Wir müssen weiter am Ball bleiben. Wir müssen jetzt nachlegen.“

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