BSV Rehden empfängt direkten Konkurrenten Goslar / Artmann wieder fit

Mit purer Leidenschaft in das „Sechs-Punkte-Spiel“

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Er ist wieder zurück: Rehdens Kapitän Kevin Artmann (Mitte) wird gegen Goslar spielen können.

Rehden - Von Arne Flügge. Nein, unheimlich wird Alexander Kiene seine Mannschaft nicht. Trotz der Superserie, trotz zuletzt vier Siegen in Folge. „Die Jungs belohnen sich für die intensive Arbeit, die Zeit, die Leidenschaft, die sie in die Vorbereitung auf die Rückrunde gesteckt haben und die sie noch immer jeden Tag im Training auf den Platz bringen“, lobt der Trainer von Fußball-Regionalligist BSV Rehden sein Team. Unterm Strich ist der Club im Kampf um den Klassenerhalt aber „immer noch nicht durch“, wie der Coach sagt. Daher sollen morgen (15.00 Uhr) gegen den direkten Konkurrenten Goslarer SC die nächsten Punkte in den Waldsportstätten eingefahren werden.

Zu Hause ist der BSV Rehden mittlerweile eine Macht. Zuletzt feierte das Team vier Heimsiege in Folge. „Und diese Serie“, so Kiene, „wollen wir weiter ausbauen.“ Dabei schaut der Trainer vornehmlich auf das eigene Team und nicht auf den Gegner: „Ich habe der Mannschaft eingeimpft, dass wir nur auf uns blicken müssen. Keiner wird uns helfen, unser großes Ziel zu erreichen. Wir müssen weitermachen, immer wieder Vollgas geben.“ Und mit jedem Erfolgserlebnis steige dann auch der Glaube und die Überzeugung an die eigene Stärke.

Natürlich hat Kiene den Gegner beobachtet, seine Schlüsse gezogen und wird die Mannschaft entsprechend darauf einstellen. „Goslar hat sehr starke Einzelspieler, spielt Abwehrpressing und ist sehr konterstark“, weiß der Rehdener Coach. Auf der anderen Seite „sind sie aber auch in der Defensive verwundbar, wenn sie unter Druck gesetzt werden“. 54 Gegentore sind der zweitschlechteste Ligawert.

Da auch Goslar noch im Abstiegskampf steckt, erwartet der BSC-Coach ein „sehr intensives Spiel. Es ist für uns eminent wichtig, wieder zu punkten.“ Denn die Liga spielt in diesem Jahr ziemlich verrückt, ist außergewöhnlich ausgeglichen, Abstiegskandidaten überraschen regelmäßig. „Mannschaften, die bereits gerettet sind, geben jetzt nicht mehr 100 Prozent. Wenn du das bei dieser Leistungsdichte der Regionalliga nicht tust, gewinnst du deine Spiele nicht“, weiß Kiene. Daher muss sein Team auch gegen Goslar wieder alles abrufen. Als Mannschaft und auch auf den einzelnen Positionen.

Wichtig ist für die Rehdener, dass Kapitän Kevin Artmann nach zweiwöchiger Verletzungspause wieder an Bord ist. „Er hat voll trainiert, ohne Probleme“, sagt Kiene. Stellt sich nun natürlich die Frage, was wird aus Moses Lamidi, der Artmann gut vertreten und zwei Tore erzielt hat? „Wir werden am Samstag entscheiden, was das Beste für die Mannschaft ist“, erklärt Kiene: „Auf der einen Seite freut es mich natürlich, dass Kevin als Führungsspieler und Leistungträger wieder dabei ist. Auf der anderen Seite hat Moses seine Sache richtig gut gemacht.“ Es wird wohl eine Bauchentscheidung werden.

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Abwehrspieler Stefan Heyken (Oberschenkelprellung). „Da müssen wir abwarten“, kündigt Kiene an. Ansonsten würde Jeff Gyasi wieder in die Innenverteidigung rücken, Malte Grashoff dessen Part auf der Doppelsechs neben Marcel Stutter übernehmen. „Es ist sehr gut, starke Optionen zu haben“, sagt Kiene. Matthias Tietz – zuletzt Torschütze und Vorbereiter – wird hingegen wegen einer Gelbsperre fehlen.

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