Gute Beziehung zwischen beiden Clubs

Rehden – eine Bremer „Filiale“

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Hat großen Respekt vor dem heutigen Gegner aus Rehden: Werders Trainer Viktor Skripnik. ·

Bremen - Werder Bremen und der BSV Rehden – das ist schon eine Verbindung der besonderen Art. Nicht allein, dass der Fußball-Regionalligist seit Jahren im Bremer Projekt „100 Schulen – 100 Vereine“ Partner des Bundesligisten ist und eine freundschaftliche Beziehung zum Club pflegt.

Wenn man sich einmal den aktuellen Rehdener Kader anschaut, so könnte man meinen, im Süden des Landkreises Diepholz wurde im Laufe der Zeit eine Werder-Filiale aufgemacht.

Die Liste derer, die früher einmal für die Bremer aktiv waren und jetzt für den BSV Rehden kicken, ist lang. Sehr lang so gar. So schnürten Francis Banecki, Viktor Pekrul, Kevin Artmann, Florian Stütz, Dominic Krogemann, Boris Koweschnikow, Gökhan Aktas und Alexander Neumann einst die Fußballschuhe für Werder – fast eine ganze Mannschaft.

Und daher weiß Viktor Skripnik, seit Saisonbeginn Trainer von Werder Bremen II, dass es heute Abend im Duell der Regionalliga gegen Rehden nicht einfach wird. Schließlich hat der Bundesligist den Gegner ja fußballerisch mit ausgebildet. Zudem hat Rehden derzeit einen Lauf. Seit Björn Wnuck, übrigens auch ein ehemaliger Werder-Spieler, das Traineramt übernommen hat, ist der BSV noch ungeschlagen. „Rehden hat die letzten fünf Spiele nicht verloren. Daher werden wir das Spiel sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen“, kündigt Skripnik an. Und schiebt eine Warnung hinterher: „Das wird eine ganz intensive Partie!“

Der ehemalige Bremer Linksverteidiger hat den Posten im Sommer von Thomas Wolter übernommen, der sich jetzt mehr vom Schreibtisch aus um die Nachwuchsarbeit kümmert. Und für Skripnik ist es nicht einfach in dieser Saison. Spieler wie Florian Hartherz, Niklas Füllkrug oder Johannes Wurtz, mit denen er geplant hatte, wurde ausgeliehen oder verkauft. Zudem steht Stürmer Max Wegner (Skripnik: „Unsere Lebensversicherung“) den Hanseaten wegen einer langwierigen Verletzung weiterhin nicht zur Verfügung. Also müssen junge Nachwuchskräfte aus der U 19 ran. Doch deren Integration braucht noch etwas Zeit.

Immerhin hat Skripnik heute Abend in der Offensive eine Alternative mehr zur Verfügung. Melvyn Lorenzen meldete sich nach überstandener Oberschenkelverletzung zurück. Ansonsten hat sich die Personalsituation im Vergleich zum Spiel in Havelse (1:1) nicht verändert. · flü

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