Vor 16 Jahren kam Burkhardt nach Rehden

Der treue Jacek ist längst heimisch

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Gehört in Rehden fast schon zum Inventar: Jacek Burkhardt ist seit 16 Jahren im Club – als Spieler, Spielertrainer, Co-Trainer.

Rehden - Von Arne Flügge. Vor zehn Jahren, als der BSV Rehden zuletzt im DFB-Pokal spielte, saß Jacek Burkhardt beim 1:5 gegen den TSV 1860 München noch nicht als Co-Trainer auf der Bank. Er war damals noch Spielertrainer der zweiten Mannschaft, aber natürlich im Stadion.

Am 5. August gegen den FC Bayern München bekommt der 53-jährige Rehdener Dauerbrenner nun doch noch seine DFB-Pokalteilnahme. „Und ich freue mich sehr darauf. Vor zehn Jahren war ich nur Zuschauer, jetzt bin ich als Co-Trainer auf der Bank dabei“, sagt Burkhardt.

Seit 16 Jahren ist er nunmehr in Rehden. Und der treue Jacek ist dort längst heimisch geworden. 1997 holte BSV-Boss Friedrich Schilling den Mann, der in Polen in der zweiten Liga kickte und zuvor auf den Färör in der ersten Liga gespielt hatte, nach Rehden. „Ich war damals ja schon ein alter Fußballer“, schmunzelt Burkhardt. Für die Bezirksliga aber reichte es noch allemal.

Vier Jahre lang spielte Burkhardt dann in Rehdens Erster, ehe er nach dem Aufstieg in die Niedersachsenliga im Jahr 2001 auf die Position des Spielertrainers der zweiten Mannschaft wechselte – mit 41 Jahren. Burkhardt hatte aber immer engen Kontakt zu den Trainern der Ersten und wurde somit fast automatisch auch Co-Trainer, manchmal in „Teilzeit“, meistens aber fest. Ob Helmut Schmedes, Paul Timphaus, Marek Lesniak, Uwe Brunn, Jürgen Stoffregen oder jetzt Predrag Uzelac – Jacek Burkhardt hat sie alle kennengelernt. „Jeder hatte so seine Macken, seine Vor- und Nachteile“, grinst Burkhardt, „aber ich bin mit allen gut klargekommen.“

Vor wenigen Wochen hat der Vater zweier Söhne und frischgebackene Großvater seinen Vertrag in Rehden noch einmal um ein Jahr verlängert. BSV-Chef Friedrich Schilling wollte Burkhardt „am liebsten einen Vertrag auf Lebenszeit anbieten“. Was die Wertschätzung des Co-Trainers Jacek Burkhardt, der auch bei den Spielern sehr beliebt ist, unterstreicht.

Die Rolle des Cheftrainers bei einem anderen Club hat ihn manchmal schon gereizt, „ich hatte auch einige Angebote“, bestätigt Burkhardt. Und fügt hinzu: „Man soll niemals nie sagen. Doch eigentlich fühle ich mich wohl – so, wie es jetzt ist.“

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