Rehden-Boss Schilling setzt auf den Trainer

Rückendeckung für Petersen

Rehden - Die Situation ist alles andere als angenehm: Am 13. Spieltag steht der BSV Rehden in der Fußball-Regionalliga Nord erstmals auf einem Abstiegsplatz. Das passt so gar nicht zum Saisonziel. Die Rehdener wollten eigentlich im oberen Tabellendrittel mitspielen, nun sind sie Vorletzter. Zwölf Punkte aus 13 Spielen lautet die Bilanz, die natürlich auch der neue Coach Andreas Petersen mitzuverantworten hat. Doch der 54-Jährige muss sich vorerst nicht um seinen Job sorgen. BSV-Boss Friedrich Schilling gibt ihm Rückendeckung, will aber in dieser Woche auch Erklärungen vom Coach hören, warum es so schlecht läuft und wie es wieder aufwärts gehen soll.

„Natürlich kann ich die Tabelle lesen. Das ist nicht schön. Aber wir verfallen hier nicht in Panik“, betont Schilling und stellt klar: „Wir haben immer gesagt, dass wir mit diesem Trainer länger zusammenarbeiten wollen, weil wir hier nicht immer wieder alles umkrempeln wollen. An dieser Meinung hat sich nichts geändert.“ Das bedeutet aber nicht, dass Petersen einfach nur so weitermachen darf. „Wir werden uns in dieser Woche mit dem Trainer zusammensetzen und die Lage analysieren“, kündigt Schilling an. Er will zum Beispiel eine Antwort auf die Frage, warum eine Mannschaft gegen starke Gegner wie im DFB-Pokal gegen Zweitligist VfR Aalen oder in der Meisterschaft bei Spitzenreiter Hamburger SV II unentschieden spielt, aber gegen vermeintlich schwächere Gegner versagt.

„Vielleicht ist unser Kader in diesem Jahr zu jung“, meint Schilling und spricht damit das Thema Mentalität an. Sein Team würde zu brav auftreten, hatte Petersen zuletzt mehrfach moniert. Muss da nun auch mal der Präsident auf den Tisch hauen? „So etwas mache ich nicht“, sagt Schilling. Er geht den Weg über den Trainer, der sei dann für die richtige Einstellung der Spieler zuständig. Und die muss am Sonntag endlich stimmen. Dann geht es zum Goslarer SC, der nur einen Punkt mehr als der BSV gesammelt hat. „Das ist ein absolutes Kellerduell, da muss etwas kommen von uns“, fordert Schilling volle Konzentration und ganz viel Leidenschaft.

Er selbst ist auch sehr aktiv – und sondiert weiter den Spielermarkt: „Bei uns sind jede Woche arbeitslose Spieler im Training. Vielleicht machen wir da noch was.“ Möglich sei ab November auch die Verpflichtung von Akteuren aus Nordeuropa, wo die im Kalenderjahr ausgetragenen Spielzeiten nun enden. Und zudem hofft Schilling, dass die verletzten Leistungsträger Stefan Heyken und Mannschaftskapitän Kevin Artmann möglichst bald wieder zur Verfügung stehen: „Sie fehlen uns gewaltig. Ihre Klasse und Erfahrung könnten wir gut gebrauchen.“

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