Regionalligist nimmt Training auf / Sieben Neue / Eine „Kante“ soll noch her

Rehden legt los – und Petersen freut sich diebisch

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Rehdens Neue (hinten von links): Co-Trainer Danny König, Aaron Goldmann, Jeffrey Obst, Andor Bolyki, Omar El-Zein, Trainer Andreas Petersen sowie (vorn von links) Almir Kasumovic, Youness Buduar und Axel France.

Rehden - Von Arne Flügge und Cord Krüger. Am Montag noch im Urlaub unter der Sonne Andalusiens, gestern Abend im Dauerregen auf dem Rehdener Trainingsplatz – doch Andreas Petersen konnte nichts die gute Laune verderben. „Es sind Freudentränen des Himmels, weil es endlich losgeht“, schmunzelte der neue Trainer des BSV Rehden – und verriet: „Ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind. Jeder Anfang ist was Wunderbares.“

Mit 18 Spielern des derzeit 21 Mann starken Kaders nahm der Fußball-Regionalligist bei einem wahren Sauwetter das Training auf. Zuerst gab es einen 30-minütigen Waldlauf, dann wurde mit dem Ball gearbeitet. „Heute sollen die Spieler noch Spaß haben. Ab morgen wird es dann ernst“, lächelte der Coach.

Es fehlten noch Dominic Krogemann (Schien- und Wadenbeinbruch), Danny Arend (Sehnenanriss unter dem Fuß) sowie Neuzugang Jeffrey Obst. Er hatte sich zum Ende der Saison eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen. „Ich werde aber am Freitag mit dem Lauftraining beginnen können“, gab sich der 20-jährige Außenverteidiger optimistisch.

Der Kader des BSV Rehden hat auch in diesem Jahr ein neues Gesicht bekommen. Bislang haben elf Spieler den Verein verlassen, sieben sind hinzugekommen. „Wir wollen aber noch auf einigen Positionen etwas tun“, kündigte Petersen an. Auf dem Wunschzettel steht da noch eine Alternative fürs Tor sowie „eine richtige Kante“ (Petersen) für die Offensive.

Seinen Wunschspieler hatte der 54-Jährige bereits bekommen: Stürmer Omar El-Zein, den Petersen seit vielen Jahren kennt, kam von Wacker Nordhausen. „So einen Fußballer hat Rehden noch nicht gesehen. Es ist sensationell, was der liebe Gott ihm mitgegeben hat“, schwärmte der Coach: „Sie nennen ihn ja nicht umsonst den Omardinho.“

Ob der 28-Jährige tatsächlich brasilianische Ballfertigkeiten hat, wird sich zeigen. Wichtig wird auch für ihn sein, sich erstmal in das Team zu integrieren. Was für alle neuen Spieler gilt. „Die Jungs müssen sich schnell kennenlernen, ich muss die Jungs schnell kennenlernen, damit wir alle zueinander finden“, meinte Petersen. Denn der neue BSV-Coach setzt wie sein Vorgänger Björn Wnuck auf Teamgeist: „Bei der Weltmeisterschaft sehen wir doch gerade, was man alles damit erreichen kann.“

Wie Petersen und der neue Co-Trainer Danny König fiebern auch die Spieler der Saisonvorbereitung entgegen. „Bei einem neuen Trainer ist man ja immer gespannt, was er von einem erwartet“, sagte Abwehrspieler Stefan Heyken. Und Kapitän Kevin Artmann ergänzte: „Die Vorfreude ist da, ganz klar. Es beginnt wieder ein neues Kapitel. Viele Spieler sind gegangen, viele kommen neu hinzu. Ich bin hochgespannt, wie sich die Mannschaft finden wird, wie die Konstellation der einzelnen Charaktere ist.“

Der 28-Jährige wird vermutlich auch unter Petersen die Binde tragen. „Wir werden hier nicht die Welt einreißen. Wenn Kevin gesund ist und sich fit meldet, werden wir nicht großartig etwas umstellen“, kündigte der Rehdener Trainer an.

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