Regionalligist kann heute Vereinsgeschichte schreiben / „Absolutes Highlight“

Rehden greift nach dem Pott

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Rehdens Stürmer Kiala Kifuta (Mitte) traf zuletzt doppelt – Wiederholung heute Abend gern erwünscht.

Rehden - Von Arne Flügge. Vorhang auf zum letzten Akt! Im Finale um den NFV-Pokal kann und will Fußball-Regionalligist BSV Rehden heute Abend Vereinsgeschichte schreiben. „Wir wollen zum ersten Mal diesen Pott. Unbedingt“, sagt Kapitän Kevin Artmann vor dem Endspiel bei Oberligist FT Braunschweig (19.00/Prinzenpark). Und der scheidende Trainer Björn Wnuck ergänzt: „Es ist noch einmal das absolute Highlight. Mit dem Pokalsieg können wir aus einer guten Saison eine richtig, richtig gute machen.“

Die Rehdener sind heiß auf die Partie, heiß wie das berühmte Frittenfett. „Die Jungs wissen, dass sie noch einmal Großes leisten können. Sie werden alles mobilisieren, alles aus sich herausholen. Das habe ich bereits im Training gesehen“, sagt Wnuck.

Und daher wird der Gegner auch total ernstgenommen. „Es gab in diesem Wettbewerb schon viele Überraschungen. Wir müssen und werden alles abrufen“, verspricht Artmann, „denn die Chance, in dieser Liga einen Titel zu holen, bekommst du nur ganz selten.“ Und daher sei jeder, der heute Abend auf dem Platz steht, „und glaubt, die schießen wir mal eben aus ihrem Stadion, fehl am Platz“, macht Artmann deutlich.

Immerhin haben die Braunschweiger, als Aufsteiger gerade Vizemeister der Oberliga geworden, im Halbfinale den VfB Oldenburg mit 1:0 besiegt. „Jeder weiß also Bescheid“, mahnt Artmann, der fest an die Stärke seiner Mannschaft glaubt: „Wenn wir alles abrufen, werden wir den Platz auch als Sieger verlassen.“

Vieles also nur eine Kopfsache? Auch, meint BSV-Coach Wnuck. „Wir müssen erstmal wieder die Mentalität an den Tag legen, die wir vor und während des Halbfinals in Uphusen gezeigt hatten. Da sind wir wegen unserer vielen Ausfälle noch einmal noch enger zusammengerückt“, erinnert sich der 29-Jährige. Und diese „überragende Spannung“ will der Rehdener Trainer auch heute Abend wieder bei seiner Mannschaft sehen. Dazu müsse sein Team freilich sein Potenzial abrufen.

Die „Freien Turner“ aus Braunschweig hat der BSV Rehden zuletzt mehrfach angeschaut, wie Wnuck sagt. „Das ist schon eine Truppe – intakt, mit einem guten Geist, die als Mannschaft funktioniert“, lautet das Fazit der Beobachtungen: „Das heißt für uns, dass wir von Beginn an dagegen angehen müssen.“

Dass FT Braunschweig bereits am Samstag in der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga beim VfB Lübeck antreten muss, sieht Wnuck nicht unbedingt als Vorteil für seine Mannschaft: „Ich frage mich in solchen Momenten immer: Was würdest du machen? Und ich denke, dass in diesem Moment der Hunger nach dem Pott doch größer ist. Die werden schon mit ihrer bestmöglichen Mannschaft auflaufen.“

Was für Rehden nicht gilt. Neben den vielen Langzeitverletzten droht Danny Arend auszufallen. Auch der Einsatz von Kapitän Artmann ist noch nicht sicher (siehe Text unten). „Das wäre schon ein richtiger Schlag“, seufzt Wnuck.

Und daher hofft der Trainer auf eine große Unterstützung der eigenen Fans. Über 3500 Zuschauer werden heute Abend im Braunschweiger Prinzenpark erwartet. „Und ich hoffe, dass Rehden noch einmal alles mobil macht und uns dort lautstark unterstützt. Es geht schließlich um einen Titel, mit dem die Mannschaft Geschichte schreiben kann. Für sich, den Verein, für alle in Rehden“, meint Wnuck.

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