BSV Rehden reist zum SSV Jeddeloh: „Zwei Teams auf Augenhöhe“

Ein Quantum Cleverness gehört dazu

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Gegen tief stehende Teams fehlen Rehden häufig noch die Geistesblitze: Gerade in Abwesenheit von Quentin Fouley ist hier Josip Tomic (im Bild) verstärkt gefordert.

Rehden – Ein Drittel der Saison ist vorbei – und es lassen sich noch kaum Tendenzen feststellen. Zwischen Platz sieben und Rang 15 liegen lediglich sechs Punkte. Die Regionalliga Nord kommt in diesem Jahr extrem ausgeglichen daher. „Jedes Spiel steht immer auf Messers Schneide“, betont Fußball-Trainer Heiner Backhaus vor der Auswärtsaufgabe seines BSV Rehden beim SSV Jeddeloh (Samstag, 16.00 Uhr). Vor der Partie im Landkreis Ammerland sieht der 37-Jährige „zwei Teams auf Augenhöhe“.

Die Rehdener reisen als Neunter zum Tabellen-13. Jeddeloh. Beide Mannschaften trennen jedoch nur drei Zähler. Und gerade zu Hause ist das Team des niederländischen Trainers Jouke Faber eine Macht, verlor nur eines seiner sechs Heimspiele. Jeddeloh sei aus einem Holz geschnitzt, bei dessen Bearbeitung sich seine Mannschaft häufig schwertue, sagt Backhaus. Jeddeloh sei ein Team, das dem Gegner „das Spielgerät überlässt“. So hatten die Ammerländer selbst beim 2:0-Erfolg gegen den Tabellenvorletzten HSC Hannover weniger Ballbesitz. Sie pressen relativ spät, dann aber kraftvoll, um schließlich ihr „gutes Umschaltspiel“ (O-Ton Backhaus) zu nutzen. 26 Treffer haben die Gastgeber bereits erzielt, nur die Topteams VfL Wolfsburg II (29) und Holstein Kiel II (28) sind hier noch effektiver. Im Mittelpunkt der Jeddeloher Angriffsbemühungen steht Tim van de Schepop. Der 20-jährige Niederländer ist mit bisher acht Treffern der zweitbeste Knipser der Liga. Hinter dem Stoßstürmer agiert im 4-2-3-1-System meistens Ryoya Ito als Spielgestalter. Der 21-jährige Japaner legte bereits vier Treffer auf, langte zweimal selbst zu. Zudem hat Moritz Seiffert bereits acht Scorerpunkte gesammelt. Der 18-jährige Außenbahnspieler hatte beim jüngsten 1:2 gegen Weiche Flensburg jedoch nicht im SSV-Kader gestanden. Defensiv hatte das Faber-Team gerade zu Saisonbeginn seine Probleme. 24 Gegentore sind der drittschwächste Wert der Liga.

Rehden wird am Samstag weiterhin auf Stürmer Tomislav Ivicic (Sprunggelenksverletzung) sowie Mittelfeldspieler Quentin Fouley (Aufbautraining nach Muskelbeschwerden im Oberschenkel) verzichten müssen. Die massiven Regenfälle der vergangenen Tage erschwerten zudem Rehdens Vorbereitungen. Da die Plätze zeitweise gesperrt waren, standen vermehrt Einheiten im Kraftraum an. So sei an „konzeptionelles Arbeiten“ kaum zu denken gewesen, sagt Backhaus. Und gerade das wäre wichtig. Denn im Umschaltspiel und vor allem in der Balleroberung funktioniert sein Team teilweise hervorragend, im Ballbesitz fehlen zu oft aber noch die richtigen Lösungsansätze. Um beim SSV Jeddeloh den fünften Saisonsieg einfahren zu können, müsse sein Team auch „Cleverness beweisen“, fordert Backhaus, etwa auch mal zur richtigen Zeit ein taktisches Foul einstreuen.  wie

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