Rehdens Trainer Golombek hat vor Spiel gegen Werder II die Qual der Wahl

Puzzeln für Fortgeschrittene

Pünktlich zum Heimspiel gegen sein Ex-Team ist Rehdens Rechtsverteidiger Marco Kaffenberger wieder fit.
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Pünktlich zum Heimspiel gegen sein Ex-Team ist Rehdens Rechtsverteidiger Marco Kaffenberger wieder fit.

Rehden – Ein ziemliches Gedrängel und Gewusel herrscht auf dem Platz, wenn der Fußball-Regionalligist BSV Rehden in diesen Tagen trainiert. Keiner ist verletzt, keiner erkrankt. Also betreiben gleich 21 Akteure Eigenwerbung für einen Startelf-einsatz gegen den SV Werder II (Freitag/18.30 Uhr). Für einen Trainer zugleich Segen und Fluch. Konkurrenzkampf ist förderlich. Und jeder Coach hat lieber zu viele als zu wenige Optionen. Andererseits gilt es, harte Entscheidungen zu treffen, schließlich dürfen nur 19 Spieler in den Kader und nur elf von Beginn an ran. Und deshalb schaut Andreas Golombek bei den Einheiten ganz genau hin. „Niemand hat seinen Platz sicher. Jeder muss ihn sich erkämpfen“, betont der BSV-Coach und ergänzt: „Keiner kann sich ausruhen auf das, was er vielleicht mal geleistet hat. Diese Zeiten sind vorbei.“ Meriten spielen keine Rolle. Es sollen neue Erfolgsgeschichten geschrieben werden.

Den Gegner beschreibt Golombek als „sehr jung, gut ausgebildert und extrem schnell“. Er erwartet Werders Bundesliga-Reserve in einem offensiven 4-3-3-System. Ansonsten sind die Bremer schwer einzuschätzen. Zum Auftakt spielten sie 0:0 gegen den Aufsteiger SV Atlas Delmenhorst. Bei der Nullnummer kamen gleich fünf Akteure aus der Ersten zum Einsatz, unter anderem Ilja Gruev und Kevin Möhwald. Höchstwahrscheinlich dürfte die Bremer Startelf am Freitagabend ein anderes Gesicht haben.

Auch bei den Schwarz-Weißen sind Änderungen gut möglich. So hat Marco Kaffenberger seine Leistenprobleme überwunden und dürfte damit wieder die erste Wahl für die Rechtsverteidigerposition sein. Zumal es für Kaffenberger eine besondere Partie ist. Schließlich spielte der 24-Jährige von 2017 bis 2019 für Werders Zweite.

Auch Addy-Waku Menga trug vor vielen Jahren mal das grünweiße Trikot. Und der routinierte Stürmer ist ebenfalls wieder eine Option, nachdem der 36-Jährige zuletzt noch aufgrund von Rückenproblemen hatte passen müssen. Einen Freifahrtschein bekommt auch der Kapitän nicht. Mit Jaroslaw Lindner, Emre Yesilova, Bocar Djumo, Shamsu Mansaray, Alen Suljevic, Jiri Miker und Altrim Pajaziti bieten sich etliche Varianten in der Offensive. Beim 2:2 zum Liga-Start gegen Hannover 96 II lief der Ball teilweise schon ziemlich flüssig durch die BSV-Reihen. Die Schwarz-Weißen spielten sich nach wackeliger Anfangsphase große Möglichkeiten heraus, ließen davon jedoch zu viele ungenutzt liegen. Gerade Lindner hatte sich hier hervor getan. Da vermisste Golombek etwas die Kaltschnäuzigkeit: „Jaro ist ja auch keine 18 mehr.“ Vorwürfe gibt es aber keine. Der BSV-Trainer ist erst mal froh, dass sich sein neu zusammengestelltes Team überhaupt Chancen erarbeitet. wie

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