Offensivmann verlässt Rehden / Torwart Hester kommt / 2:0 gegen Cloppenburg

Lamidi zieht’s nach Dänemark

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Rehdens Jeff-Denis Fehr (vorn) kam gegen Cloppenburg ein paar Mal gefährlich über die rechte Seite.

Rehden - Von Arne Flügge. Fußball-Regionalligist BSV Rehden ist auf der Suche nach einem Torhüter fündig geworden. Wie Sportvorstand Markus Kompp am Rande des Testspiels gegen Ligakonkurrent BV Cloppenburg (2:0) bestätigte, wird sich Rafael Hester dem Club anschließen: „Er hat fest zugesagt, jetzt müssen wir noch ein paar Kleinigkeiten besprechen.“

Der 21-Jährige Hester kommt vom westfälischen Oberligisten VfB Hüls, war dort Stammkeeper und kickte davor in der U19 von Schalke 04. Neben Hester wird vermutlich noch ein weiterer Torwart verpflichtet, um den Konkurrenzkampf hinter Stammkeeper Milos Mandic anzuheizen.

Verlassen wird den Verein dagegen Moses Lamidi. Der offensive Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison zumeist im Schatten von Kapitän Kevin Artmann gestanden hatte, wechselt zu Vejle BK in die zweite dänische Liga. Da Lamidi in Rehden noch einen Vertrag bis 2016 hatte, muss Kompp allerdings noch letzte Ablösemodalitäten klären. „Moses ist ein guter Fußballer, aber er wollte sich mit dem dualen System in Rehden – Fußball und Arbeit – nicht abfinden. Er will reiner Profi sein“, sagte BSV-Trainer Alexander Kiene. Lamidi bestätigte, „dass so etwas nicht jedermanns Sache“ ist und dass er sich damit „sehr schwer getan“ hat. „Ich bin 27 Jahre alt und der Meinung, dass ich noch Potenzial habe, weiter oben zu spielen“, sagte Lamidi. Er sei dem BSV Rehden dankbar für das vergangene halbe Jahr, „um wieder fit zu werden. Und nach unserer starken Rückrunde hat sich nun für mich die Perspektive aufgetan, nach Dänemark zu gehen.“

Lamidi verabschiedete sich gestern von der Mannschaft und verfolgte den Test der Rehdener gegen Cloppenburg von der Tribüne aus. Bei 40 Grad im Schatten war’s für alle Spieler da unten auf dem Platz unheimlich schwer, richtig Tempo zu gehen. „Bei diesen Temperaturen war sicherlich kein Festival zu erwarten“, meinte Coach Kiene.

Praktisch mit dem Pausenpfiff brachte Andreas Gerdes-Wurpts die Rehdener nach schöner Vorarbeit von Viktor Pekrul mit 1:0 in Führung. Es war für den Neuzugang bereits das dritte Tor im dritten Spiel – und jetzt noch eines gegen seinen Ex-Club. „Andi stand mal wieder da, wo er stehen muss“, lobte Kiene seinen Stürmer. Nach dem Wechsel erhöhte Abu Bakarr Kargbo auf 2:0 (74.). Die Vorarbeit hatte wiederum Pekrul geliefert. „Es freut mich, dass beide Stürmer heute getroffen haben“, sagte Coach Kiene.

Dass am Ende die Null stand, war Mandic zu verdanken, der noch zwei Mal rettete. „Da waren wir unaufmerksam. Das müssen wir noch abstellen“, forderte der Rehdener Trainer.

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