Rochas Dank nach oben

„Nur Gott weiß, wie es ist“

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Celio Rocha

Uphusen - von Cord Krüger. Seit gestern hat Celio Rocha schon einen Pokal. Denn das übergroße Bierglas der Brauerei, die den Niedersachsenpokal sponsert, gab der Torwart des BSV Rehden nicht mehr her. „Den nehme ich mit“, strahlte Rehdens Halbfinal-Held von Uphusen.

Dabei stehen derlei weltliche Besitztümer für Rocha gar nicht so im Vordergrund. „Nur Gott weiß, wie es ist – und was wird“, erklärte der 25-Jährige in Anspielung auf die Szene kurz vor seinem gehaltenen Elfmeter. Während vor ihm noch Teamkollegen und Gegner über die Notwendigkeit des Strafstoßes stritten, ging Rocha mit dem Rücken zum Geschehen in seinen Kasten und blickte lange nach oben. Als Sedat Yücel schließlich schoss, war der Ersatz von Stammkeeper Milos Mandic zur Stelle und parierte! Es war die Krönung seiner Leistung, mit der er zwei Mal im ersten Durchgang (19./38) und ein weiteres Mal nach der Pause (59.) einen zweiten Gegentreffer verhindert hatte.

„Das tat mir gut, denn es ist hier nicht immer einfach für mich“, flüsterte Rocha, der im Sommer 2012 zum Regionalligisten gekommen war: „Ich bin hier allein, meine Familie ist weiter in Brasilien. Mein Glaube hilft mir da in dieser Situation sehr.“ Und gestern vielleicht dem ganzen BSV.

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