Einmal Schalke und zurück: Lewald bleibt

„Nie wirklich weg“

Comeback mit Tor: Jakob Lewald (hockend) ließ sich für sein 1:1 von Dino Bajric und den Kollegen feiern. Foto: ck

Oldenburg – Da war er wieder! Jakob Lewald, in den letzten drei Regionalliga-Spielen nicht mehr im Kader des BSV Rehden und danach praktisch schon bei Schalke 04 II, stand gestern in der Partie beim VfB Oldenburg plötzlich erneut im Abwehrzentrum der Schwarz-Weißen. Auch Oldenburgs Trainer Alexander Kiene hatte diese Wende in der Wechsel-Posse nicht erwartet. „Da hat Friedrich noch mal eine Überraschung aus dem Hut gezaubert“, meinte der frühere BSV-Coach. Der wiederum, Friedrich Schilling mit vollem Namen und Clubchef des BSV, wirkte erleichtert, unangenehme Gespräche hinter sich zu haben. „Mit Schalke waren wir uns einig, da gab es kein Problem“, verdeutlichte Schilling, „nur seine Berater brauchen nicht mehr nach Rehden zu kommen. Die haben bei uns Stadionverbot.“

Lewald umschrieb es mit „Kommunikationsproblemen“: „Das alles ist nicht glücklich gelaufen.“ Der Wechsel schien fix, der 20-Jährige hatte im Januar schon dreimal beim West-Regionalligisten mittrainiert und auch einige Testspiele absolviert, aber „noch nichts unterschrieben“, sagte er gestern. Plötzlich sprangen die Königsblauen „wieder ab“, schilderte Schilling. Lewald stand nach der Wechselfrist plötzlich ohne Club da – und war froh, sich beim BSV in den fast täglichen Einheiten weiter fit halten zu dürfen. „Ich war also eigentlich nie weg.“

Nur spielen durfte der 20-Jährige seit Ende November nicht mehr. „Ich wollte damals meinen Vertrag nicht verlängern, um mir noch die eine oder andere Option offen zu halten“, erläuterte der Verteidiger, „deshalb hatte der Verein wohl entschieden, dass andere für mich reinkommen sollten, damit die sich schon besser einspielen können.“

Alles Schnee von gestern. Nun soll der zweikampfstarke Hüne mindestens bis zum Saisonende bleiben, „und ich bin recht glücklich, dass ich der Mannschaft wieder helfen darf.“ Auch sein Trainer Maarten Schops freute sich: „Schön, dass die Baustelle jetzt endlich geschlossen ist. Jakob stärkt uns als Team“, lobte er ihn nach seiner Partie in Oldenburg und dem Tor zum zwischenzeitlichen 1:1. „Aber ich sehe sogar noch Potenzial für mehr“, denkt der A-Lizenz-Inhaber.  ck

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