Auch Okoronkwo verlässt Rehden

Muzzicatos Dank für große Chance

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Vor dem Spiel Blumen, nach dem Spiel Präsente: Rehdens Vorsitzender Friedrich Schilling (rechts) und Sportvorstand Michael Weinberg (links) verabschiedeten Trainer Benedetto Muzzicato sowie die Spieler Philip Faderl, Augusto Canzian da Silva, Tim Rieckhof, Yannis Becker, Solomon Okoronkwo und Nnaemeka Anyamele (von links, Bild bitte vergrößern). 

Rehden – Schon vor dem letzten Regionalliga-Saisonspiel gegen den VfL Wolfsburg II verteilte der BSV Rehden am Samstag Geschenke – einerseits an Wolfsburgs Kapitän Marcel Stutter als Gratulation zur Staffelmeisterschaft, vor allem aber an einige zu verabschiedende Protagonisten: Trainer Benedetto Muzzicato verlässt den BSV nach knapp zwei Spielzeiten in Richtung des Nordost-Regionalligisten Viktoria Berlin (wir berichteten), zu dem es auch Mittelfeldmann Yannis Becker zieht. „Katharina darf sich jetzt also mit Viktoria rumärgern“, scherzte Sportvorstand Michael Weinberg mit Blick auf Muzzicatos Ehefrau. Becker und Muzzicato wünschten Weinberg und Vereinsboss Friedrich Schilling ebenso alles Gute wie Linksfuß Tim Rieckhof, Torwart Philip Faderl, Offensivmann Ronaldo Felix jr., Stürmer Solomon Okoronkwo, Mittelfeldspieler Nnaemeka Anyamele und Innenverteidiger Augusto Canzian da Silva.

Außer Muzzicato, Becker und Rieckhof, der zum knapp 30 Kilometer entfernten Landesligisten TuS Sulingen zurückkehrt, haben die übrigen Akteure noch keinen neuen Verein. „Für mich geht jetzt der Beruf vor“, verdeutlichte Rieckhof nach seinem überzeugenden letzten Spiel im BSV-Dress: „Ich habe jetzt mein Bauingenieursstudium abgeschlossen und beginne in einem Unternehmen – da ist das tägliche Training nicht mehr zu leisten.“

Den zwei Ligen tiefer spielenden TuS wird’s freuen, denn auch Muzzicato bezeichnete den letzten Auftritt des 27-Jährigen als „ganz stark“. Dass der Coach ihn nicht öfter eingesetzt hatte, nimmt Rieckhof ihm nicht krumm: „2019 lief nicht so, wie ich mir das erwünscht hatte, aber ich bin Benedetto unglaublich dankbar, dass er mich vor anderthalb Jahren hierher geholt hat.“

Auch der Übungsleiter dankte – vor allem Schilling für „die Chance, die mir der Verein gegeben hat. Und dafür, dass ich weitermachen durfte, obwohl ich im November gesagt habe, dass ich meinen Vertrag nicht verlängern möchte. Wer diesen Verein kennt, weiß, dass man nach solchen Aussagen keine allzu lange Lebensdauer mehr hat“, verriet der 40-Jährige süffisant.

Wie es für Co-Trainer Sven Apostel und Athletikcoach Michele Lapenna weitergeht, steht noch nicht fest. „Wir werden sehen, was der neue Trainer plant“, sagte Lapenna, der auch für andere Vereine arbeitet. Apostel würde gern bleiben – „aber nur als Co-Trainer, nicht als Nummer eins. Darüber hatten wir gesprochen“, betonte der 42-Jährige, der ebenfalls im Besitz der in der Regionalliga nötigen A-Lizenz ist. Sein Beruf als Außendienstler einer Krankenkasse ließe sich mit dem Job des Cheftrainers jedoch nicht vereinbaren.

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