Rehdens Regionalliga-Spiel gegen Lübeck fällt aus / Sehr zufrieden mit den „Neuen“

Muzzicato mag nicht meckern – nicht mal übers Wetter

Rehdens Trainer Benedetto Muzzicato ist mit der Wintervorbereitung sehr zufrieden, sieht aber noch offene Baustellen – unter anderem beim Nutzen und Verteidigen von Standardsituationen. - Foto: ck

BSV-Trainer Benedetto Muzzicato bedauerte die Absage, konnte die Gründe aber nachvollziehen. Stattdessen vereinbarte er für heute Abend einen weiteren Test auf Kunstrasen – ab 19.30 Uhr gegen den Bremen-Ligisten SV Werder III auf dem Kunstrasenplatz des Weserstadion-Geländes. Das hielt die gute Laune des A-Lizenz-Inhabers aufrecht, der sich mit der nun fast beendeten Wintervorbereitung äußerst zufrieden zeigte: „Als Trainer hat es mir selten so viel Spaß gemacht wie in diesem Jahr“, bekannte der 39-Jährige: „Wir hatten fast immer die Möglichkeit, durchgehend zu trainieren.“ Das lag vor allem an Clubs mit Kunstrasenplätzen. „Deshalb danke ich vor allem Rot-Weiß Damme, aber auch anderen Vereinen für ihre Gastfreundschaft“, unterstrich Muzzicato. Als weiteres Beispiel nannte er den Bremer SV als einen der Rehdener Testspiel-Gegner.

Zudem freut sich der BSV-Trainer, mit seinen vier Neuzugängen offensichtlich die richtige Wahl getroffen zu haben. Stürmer Miguel Fernandes von Holstein Kiel II „konnte zwar erst zweimal komplett mit der Mannschaft trainieren, aber er hat dort und in den Vorbereitungsspielen schon seine Präsenz gezeigt. Ihm fehlt jetzt noch ein wenig die Spielpraxis, aber das wird schon.“ Ebenfalls „sofort eingeschlagen“ hätten Rückkehrer Josip Tomic im offensiven Mittelfeld und Innenverteidiger Tobias Esche (kam von TB Uphusen).

Auch Tim Rieckhof „hat schon gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann“, sagt Muzzicato über den vom Bremer SV gekommenen Linksverteidiger: „Er muss zwar noch etwas mehr Tempo aufnehmen, als er es in der Bremen-Liga gewohnt ist, aber das wird schon.“ Dabei helfen dürfte auch der neue Athletik-Trainer Michele Lapenna, der den BSV seit dessen Vorbereitungsstart am 2. Januar unterstützt. „Es waren intensive Wochen, aber wir haben uns in Sachen Fitness und im läuferischen Bereich bereits extrem verbessert. Ich schätze ihn sehr, die Jungs hassen ihn wie die Pest – aber das ist halt sein Job.“

Künftig wird Lapenna zwei- bis dreimal monatlich mit der Mannschaft arbeiten. „Mehr macht im Moment noch keinen Sinn, denn wir müssen auch das Fußballerische weiter entwickeln und uns noch mehr einspielen“, verdeutlicht der Chefcoach. Eine weitere offene Baustelle sieht er noch bei den Standards – sowohl mit der Torgefahr bei eigenen als auch bei der Zuordnung bei gegnerischen Situationen: „Da sind wir noch zu nachlässig.“

Aber nun bleibt ja ein wenig Zeit bis zum nächsten Liga-Spiel. Und ob am nächsten Sonntag der Auftritt beim Lüneburger SK zustande kommt, steht mit Blick auf die Wetterprognosen ebenfalls noch in den Sternen.

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