„Mutig aufspielen“ ist das Motto

Regionalligist BSV Rehden will positiven Saisonstart in Hamburg fortführen

Freut sich über den gelungen Saisonauftakt gegen Norderstedt: Rehdens Trainer Benedetto Muzzicato. Heute will er bei der Reservemannschaft des Hamburger SV nachlegen.
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Freut sich über den gelungen Saisonauftakt gegen Norderstedt: Rehdens Trainer Benedetto Muzzicato. Heute will er bei der Reservemannschaft des Hamburger SV nachlegen.

Rehden - Die Aufgaben, die auf die Fußballer des Regionalligisten BSV Rehden nun zukommen, werden definitiv nicht einfacher. Umso wichtiger war es, einen guten Start in die Saison hinzulegen. Das gelang. Zwar nicht so, wie es sich Rehdens Coach Benedetto Muzzicato vorgestellt hatte, dennoch blieben die Punkte gegen den FC Eintracht Norderstedt in den Waldsportstätten. Nun wollen Muzzicato und sein Team nachlegen. Nächste Gelegenheit dazu haben sie bereits am Dienstagabend, wenn Rehden um 19 Uhr beim Tabellenletzten Hamburger SV II auflaufen muss.

„Das wird alles andere als leicht“, ist sich der BSV-Coach sicher: „Hamburgs Reserve wäre in der vergangenen Saison fast Meister geworden. Aber wir fahren nicht dorthin, um das Spiel abzuschenken. Zumal sie einen Fehlstart hingelegt und das erste Ligaspiel gegen Egestorf-Langreder mit 0:2 verloren haben.“

Dass Muzzicato positiv gestimmt ist, dürfte auch an den Ergebnissen aus der Vorsaison liegen. „Das Hinspiel ging damals torlos aus, und im Rückspiel haben wir knapp mit 0:1 verloren, obwohl wir das bessere Team waren. Wir waren auf jeden Fall auf Augenhöhe“, erinnert sich der Deutsch-Italiener noch gut zurück. 

Doch die Vorzeichen sind heute andere. „Der Kader der Hamburger Reserve hat sich stark verändert. Sie haben sich enorm verjüngt. Zudem muss abgewartet werden, ob Christian Titz noch den einen oder anderen Spieler aus dem Zweitliga-Kader abgibt. Hinzu kommt, dass sie unbedingt einen kompletten Fehlstart von zwei Niederlagen in Folge vermeiden wollen.“

Drei Ausfälle muss Muzzicato hinnehmen

Verstecken will sich Rehden dagegen auf gar keinen Fall. „Wir werden uns nicht nach dem HSV richten, sondern unser Spiel durchbringen. Wir wollen mutig und entschlossen aufspielen“, sagt der 39-jährige Übungsleiter, der heute auf Tobias Esche (Trainingsrückstand), Robin Janowsky sowie Mathis Wellmann (beide Pfeiffersches Drüsenfieber) verzichten muss. 

Dabei dürfen seine Spieler auch Fehler machen. „Ich will sehen, dass sie eigenständige Entscheidungen auf dem Platz treffen – auch wenn es mal schiefgehen sollte. So eine Einstellung macht unser Spiel unberechenbarer. Und genau darum geht es, ohne dabei die Grundordnung zu verlieren.“

Sollten seine Spieler die Ratschläge heute befolgen, darf sich der Hamburger SV II nicht nur auf sehr warme Temperaturen im Wolfgang-Meyer-Stadion einstellen, sondern auch auf einen heißen Tanz.

jdi

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