Rehden gewinnt auch den letzten Test / Backhaus lobt Team für Vorbereitung

Menga knackt Wattenscheid – 1:0

Kein Elfmeter: Rehdens Julian Fehse (l.) kommt hier am langen Bein von Wattenscheids Schlussmann Florian Kraft zu Fall. So blieb es beim 1:0 des BSV. Foto: Krüger

Rehden - Von Cord Krüger. Heiner Backhaus hatte die Bilanz der Vorbereitung schnell gezogen. „Die Mannschaft ist bereit“, urteilte der Trainer des BSV Rehden nach dem 1:0 (0:0)-Testspielsieg über die SG Wattenscheid 09, dem dritten Erfolg des Nord-Regionallgisten über einen Viertligisten aus der West-Staffel während des Sommers. Zwar hatte die Partie zwischendurch ihre Längen, „aber wir dürfen nicht vergessen, dass Wattenscheid die besseren Einzelspieler hat“, mahnte der 37-Jährige. Dementsprechend hatten die Gäste vor allem nach der Pause mehr Ballbesitz, „doch dem sind wir mit Zweikampfstärke und Mentalität begegnet“, freute sich Backhaus.

Zunächst scharrten seine Akteure vergeblich mit den Hufen – denn wegen eines krachenden Gewitterschauers über den Rehdener Waldsportstätten begann die Partie mit zehn Minuten Verspätung. Danach sahen die 120 Zuschauer, die sich trotz dieser Witterung vor die Tür trauten, eine strukturierte, schnelle Rehdener Anfangsphase. Der BSV verlagerte das Geschehen flink und präzise von einem Flügel zum anderen. Die ersten Chancen vergaben Quentin Fouley (6.) und Josip Tomic (8.). Nach einer Viertelstunde unterbrach Schiedsrichter Mario Birnstiel wegen des anhaltenden Gewitters. Gut 25 Minuten später ging’s weiter – mit einer starken Balleroberung von Omar Pasagic, einem fixen Solo des Verteidigers über links und klugen Pass auf Kamer Krasniqi – doch der zielte ans Außennetz. Danach verloren die Schwarz-Weißen ein wenig den Faden. „Die Unterbrechung tat uns nicht gut, weil meine Mannschaft permanent brennt und dadurch gestört wurde“, erklärte Backhaus. Doch die erste Wattenscheider Chance vereitelte der umsichtige BSV-Innenverteidiger Jakob Lewald, als er eine Flanke von Cellou Diallo von der Linie kratzte (35.). Und beim Versuch durch Wattenscheids Marwin Studtrucker stand nur der Pfosten im Weg (44.).

Kurz nach Wiederanpfiff stand es 1:0 für die Platzherren: Der agile Tomislav Ivicic setzte sich rechts durch, passte scharf nach innen – und Addy-Waku Menga vollstreckte von dort, wo ein Stürmer stehen muss (50.). „Eigentlich stehe ich bei Tommys Flanken meist am ersten Pfosten, diesmal habe ich mich für den zweiten entscheiden – und musste nur noch den Fuß hinhalten“, schilderte der Torschütze. Ivicic vergab nach feinem Doppelpass mit Menga frei vor Wattenscheids Keeper Kraft das 2:0 (66.), Julian Fehse scheiterte kurz vor Schluss im direkten Duell gegen Wattenscheids Schlussmann Florian Kraft. „Wir hätten uns aber schon eher mit dem 2:0 belohnen müssen“, fand der BSV-Coach, lobte sein Team aber eine Woche vor dem Regionalliga-Start für die „sehr gute Vorbereitung“.

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