Rehdens Außenbahnspieler beim 3:1 in Hannover an allen Treffern beteiligt

Mansaray als Tor-Butler

Ein Hoch auf den Vorbereiter: Addy-Waku Menga bedankt sich bei Shamsu Mansaray für den starken Assist zum 1:0. Auch Kamer Krasniqi (re.) gratuliert.
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Ein Hoch auf den Vorbereiter: Addy-Waku Menga bedankt sich bei Shamsu Mansaray für den starken Assist zum 1:0. Auch Kamer Krasniqi (re.) gratuliert.

Hannover – Ein bisschen Stolz muss sein! Nach dem 3:1 (2:0)-Erfolg seines BSV Rehden bekam Trainer Andreas Golombek Lob vom gegnerischen HSC Hannover. „Das hört man natürlich gern“, sagte „Golo“, gab die Anerkennung aber direkt an seine Spieler weiter: „Das Team hat einfach einen richtig guten Charakter und spielt auch sehr guten Fußball.“ Für die Schwarz-Weißen war es der dritte Sieg in Serie in der Regionalliga Nord (Gruppe Süd), sie kletterten auf den vierten Platz.

In Hannover hatte Golombek auf die gleiche Startformation gesetzt, die zuletzt mit 2:0 gegen den Aufsteiger VfV Borussia 06 Hildesheim gewonnen hatte. Und die Rehdener fühlen sich sichtbar wohl mit diesem Personal und diesem System. Sie rissen das Spiel direkt an sich, zeigten, wer der Chef im Ring ist. „Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit total beherrscht, haben gegen tiefstehende Hannoveraner nicht die Nerven verloren“, berichtete Rehdens Fußballlehrer: „Das konnte man sich gut ansehen.“

Vorzeigbar war auch der Führungstreffer. Rechtsverteidiger Rhami Ghandour kam an die Kugel, spielte einen langen Diagonalball auf Shamsu Mansaray. Der 21-jährige Außenbahnspieler zog das Tempo an, ließ seinen Gegenspieler stehen und legte quer zu Addy-Waku Menga. Der Torjäger drehte sich um seine linke Achse und schoss zum 1:0 (29.) ein. Fünf Minuten später legten die Gäste nach. Ausgangspunkt war erneut Ghandour. Der 24-Jährige eroberte den Ball, spielte einen Doppelpass mit Mansaray, ehe Menga mit einer Drehung den Platz eröffnete und der Ball über Kamer Krasniqi auf dem anderen Flügel bei Josip Tomic landete. Der Mittelfeldspieler zog von rechts nach innen und schob aus 15 Metern überlegt zum 2:0 (34.) ein. „Ein klasse Tor nach einem klasse Spielzug“, betonte Golombek: „Für Josip, der immer so extrem fleißig ist, freut es mich besonders.

Nach Wiederbeginn brachte Coach Golombek Jaroslaw Lindner für Bocar Djumo. Der 32-jährige Offensivspieler war nach seiner Verletzungspause direkt drin in der Partie, ließ aber die Chance zum 3:0 liegen. Stattdessen verkürzte HSC-Kapitän Niklas Kiene nach einem Eckball auf 1:2 (74.). Halb so schlimm. Rehden hatte ja am Sonntagnachmittag einen Tor-Butler: Mansaray setzte über die rechte Seite zum 40-Meter-Sprint an, flankte an den zweiten Pfosten, wo Lindner mit dem Kopf zur Stelle war – 3:1 (82.).  wie

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