Lamidi trifft für den BSV

Mandic hält den Punkt fest

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Rehdens Hugo Maghoui (links) hatte am Freitag als einzige BSV-Spitze einen schweren Stand, kam hier aber zum Abschluss.

Aus Drochtersen berichtet Cord Krüger. - Moses Lamidi wollte gar nicht groß auf seinen Treffer eingehen, mit dem der Offensivmann des BSV Rehden Freitagabend in Minute 62 den 1:1 (1:1)-Endstand im Regionalliga-Auftaktspiel bei der SV Drochtersen/Assel besorgt hatte.

„Wir haben einen Super-Torhüter“, stellte er stattdessen heraus: „,Milo‘ hat uns den Punkt gerettet.“ Besagter ,Milo‘, Milos Mandic mit vollem Namen, stand in den letzten 20 Minuten ziemlich unter Beschuss. Doch mehr als Florian Nagels zwischenzeitliche Führung (58.) ließ Rehdens Nummer eins nicht zu.

„Es war das erwartet eklige Spiel bei einem erwartet starken, kompakten Gegner“, urteilte Mandic hinterher: „Es mag solche Torwart-Spiele geben, aber ich bin auch stolz auf die Jungs, dass sie nach dem Rückstand aufrecht geblieben sind.“

Auch sein Trainer Stephan Ehlers konnte mit dem Remis im strömenden Regen „gut leben: Wir wollten heute etwas Zählbares mitnehmen – und das haben wir geschafft. Ich hätte mir zwar ein schnelleres Umschaltspiel nach vorn gewünscht, aber das war auf dem tiefen Platz auch schwierig. Sehr gut gefallen hat mir, wie wir defensiv gearbeitet und bei Drochtersens gefährlichen Standards die Ordnung gehalten haben.“

Ehlers hatte dieselbe Startelf aufgeboten, die am Sonntag im Niedersachsenpokal den VfB Oldenburg besiegt hatte. Die gewährte den Gastgebern unter den Augen von DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg und 1 198 weiteren Zuschauern in den ersten drei Minuten keinen Ballkontakt, ließ dann aber Alexander Neumann zur dicksten Chance der ersten Hälfte kommen: Ein sagenhaft weiter Einwurf von Meikel Klee erreichte den frei stehenden Ex-Rehdener, doch Mandic reagierte bei seinem Abschluss bärenstark (9.). Den ersten Schuss aufs Drochterser Tor gab Hugo Magouhi nach einer Viertelstunde ab (abgefälscht und drüber). Danach verflachte die Partie. Beide Defensivreihen agierten schlichtweg zu konzentriert und kompromisslos für die ganz großen Strafraum-Szenen.

Ex-Rehdener Neumann bereitet 1:0 mit vor

So blieb es zunächst nach Wiederanpfiff. Im Mittelfeld neutralisierten sich beide Seiten, ehe der mühsam ackernde Neumann dann doch mal durchkam. Er setzte sich im Zentrum durch, spielte nach rechts zu Oliver Iannou – und dessen Pass verwertete Nagel per Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 für die Platzherren (58.). Aber das Tor – sorry, Floskel – tat dem Spiel gut, denn Rehden schüttelte sich schnell. Und als Rechtsaußen Lamidi aus 23 Metern einfach mal abzog, zappelte der abgefälschte Ball plötzlich hinter SV-Keeper Patrick Siefkes im Netz – 1:1 nur vier Minuten nach dem Rückstand. Mandic musste kurz darauf bei einer scharfen Rechtshereingabe von Klee retten (67.) und sich gegen Nagel ganz lang machen (69.). Ein weiteres Nagel-Geschoss rauschte knapp über den Querbalken (74.), und wiederum Drochtersens Zehner zwang Mandic zur nächsten Parade (78.). Die Schwarz-Weißen gerieten zunehmend unter Druck und kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Abermals Mandic lenkte einen Schuss von Nikola Serra zur Ecke (85.). „Milo“ wollte sich an diesem Abend einfach nicht mehr bezwingen lassen.

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