Lob für Lindner nach 1:3 gegen Rödinghausen / Schlappe beim Kreisligisten

Licht und Schatten in Rehdens Testspielen

„Extrem viel Lust“ hat Jaroslaw Lindner (Bild) nach Ansicht seines Co-Trainers Michael Hohnstedt. Gegen Rödinghausen traf der Rehdener zum zwischenzeitlichen 1:1.
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„Extrem viel Lust“ hat Jaroslaw Lindner (Bild) nach Ansicht seines Co-Trainers Michael Hohnstedt. Gegen Rödinghausen traf der Rehdener zum zwischenzeitlichen 1:1.

Rehden/Venne – Zwei 1:3-Niederlagen – das ist die Testspiel-Bilanz des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden vom Wochenende. Während Co-Trainer Michael Hohnstedt während des ersten Auftritts gegen den ambitionierten West-Regionalligisten SV Rödinghausen einige positive Aspekte registrierte, wurmte ihn die Schlappe beim TSV Venne aus der Kreisliga Osnabrück.

„Aber solche Spiele hat man mal drin – so etwas ist mir selbst früher auch passiert“, urteilte der Ex-Profi.

Rehdens Djumo, Krasniqi und Menga geschont

BSV Rehden - SV Rödinghausen 1:3 (1:2): Wie beim 0:5 am Samstag zuvor gegen Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück erkannte Hohnstedt auch bei den Ostwestfalen einen entscheidenden Unterschied im Vergleich zu seinem Team: „Für uns waren das die ersten Spiele seit mehr als sieben Monaten – und man hat gesehen, dass Osnabrück und Rödinghausen die ganze Zeit durchspielen durften“, sagte er über die Profis und eine „der qualitativ stärksten Mannschaften aus der Regionalliga West“. Für diese Klasse hatte das Land Nordrhein-Westfalen trotz Corona den Spielbetrieb weiter erlaubt.

BSV-Chefcoach Andreas Golombek schonte Kamer Krasniqi wegen seiner gegen den VfL zugezogenen Platzwunde ebenso wie die Stürmer Bocar Djumo (Adduktorenprobleme) und Addy-Waku Menga (Aufbautraining nach Syndesmose-OP). „Trotzdem haben wir sehr gut mitgehalten, uns aber vor den Gegentoren einfache Fehler erlaubt“, bilanzierte Hohnstedt.

Lindners Traumtor in den Winkel

Neuzugang Vincent Schaub nutzte einen dieser Aussetzer zum 1:0 (13.), ehe Jaroslaw Lindner die Kugel sehenswert mit seinem schwächeren linken Fuß aus 16 Metern zum 1:1 in den Winkel drosch (17.). „Man merkt wirklich, dass Jaro momentan extrem viel Lust hat“, lobte Hohnstedt die Leistung des Offensivmanns: „Er übernimmt viel Verantwortung – davon wollen wir künftig noch mehr sehen.“

Kurz vor dem Pausenpfiff verursachte Serkan Temin einen Elfmeter. Den verwandelte Mirko Schuster zum Rödinghauser 2:1 (44.). Zehn Minuten vor Schluss erhöhte Rick ten Voorde auf 3:1.

TSV Venne - BSV Rehden 3:1 (2:1): Trotz des Ergebnisses sprach Hohnstedt von einem „sehr schönen Event“, das der Kreisligist den Gästen beschert habe – mit einem umfangreichen Rahmenprogramm: „Venne hat sich extrem viel Mühe gegeben.“

Vielleicht war das der Warnschuss zur richtigen Zeit.

Rehdens Co-Trainer Michael Hohnstedt nach Rehdens 1:3-Schlappe in Venne

Auch auf dem Platz selbst, sodass die Stimmung bei den Gastgebern nach dem 1:0 durch Sven Herrmann (13.) und Christian Ndombasi (35.) prächtig war. Kurz vor der Pause traf Rehdens Winter-Neuzugang Julijan Popovic nach feinem Doppelpass mit Altrim Pajaziti zum Anschluss (41.), doch in der Schlussphase machte Herrmann den Sieg mit dem 3:1 perfekt (81.). „Für die Jungs von Venne war es natürlich das Spiel des Jahres, und hinter uns liegen vier intensive Wochen – dennoch musst Du so ein Spiel natürlich gewinnen, ganz klar“, meinte Hohnstedt. Darüber habe das Trainerteam mit der Mannschaft auch „ausgiebig gesprochen“, ehe es zur nächsten intensiven Einheit auf den Platz ging.  

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