Verteidiger entdeckt Offensiv-Gen

Leader Lewald

Gibt die Richtung vor: Verteidiger Jakob Lewald. Foto: wie

Jeddeloh – Jakob Lewald klatschte, dass die Handinnenflächen rot werden mussten und garnierte es mit den inbrünstigen Ausruf: „Weiter, weiter, weiter.“ Der BSV Rehden führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 beim SSV Jeddeloh, doch der Verteidiger ließ einen etwaigen Spannungsabfall nicht zu. Die Gesten und die Wörter waren bezeichnend für Lewalds Auftritt beim 4:1-Auswärtssieg. Der 20-Jährige ist ein Anführer dieses BSV Rehden geworden. Defensiv war Lewald schon 2018/2019 eine Bank, doch in der aktuellen Saison entdeckt der 1,94-Meter-Hüne ungeahnte Offensivqualitäten. Von Haus aus ist Lewald Innenverteidiger, er kann jedoch auch rechts in der Viererkette brillieren. Immer wieder legte er im Zusammenspiel mit seinem Vordermann Boca Djumo den Vorwärtsgang ein, ging auch mal ins Eins-gegen-eins, schlug Flanken und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 3:0. „Beim Warmschießen vor dem Spiel lief es bei mir richtig schlecht. Daher dachte ich mir, kann es im Spiel nur besser klappen“, erklärt er mit einem Lächeln, warum er abzog, als eigentlich alle mit einer Flanke gerechnet hatten.

Lewald, in der Jugend beim SV Werder Bremen ausgebildet, kommt abseits des Platzes sachlich und sympathisch daher, stellt immer den Teamgedanken in den Vordergrund. Durch die „starke Kommunikation und die Ordnung“ mache es ihm die Mannschaft einfach, auch als Flügelflitzer zu überzeugen.  wie

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Bürgerrechtler verklagen Trump - "Marsch auf Washington"

Bürgerrechtler verklagen Trump - "Marsch auf Washington"

Corona in Göttingen: Nach Massenausbruch wurde ein Testzentrum errichtet

Corona in Göttingen: Nach Massenausbruch wurde ein Testzentrum errichtet

Sonnenschutz im Auto nachrüsten

Sonnenschutz im Auto nachrüsten

Brettspiele für die ganze Familie

Brettspiele für die ganze Familie

Meistgelesene Artikel

Rehden mit Golombek „gewappnet“

Rehden mit Golombek „gewappnet“

Kommentare