Kommentar zu "Trainer Kiene kündigt beim BSV Rehden"

Der gute Ruf des Retters ist ramponiert

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Cord Krüger

Kommentar von Cord Krüger. Fußball ist schnelllebig – und bisweilen schmutzig. Gibt es noch jemanden, der daran zweifelt? In Rehden seit gestern wohl kaum.

Spieler-Verträge sind ja schon längst nicht mehr das Papier wert, auf denen sie gedruckt sind. Unzählige Trainer beklagen sich Sommer für Sommer über allzu sprunghafte Kicker. Doch nun hat einer aus ihrer Übungsleiter-Gilde, Alexander Kiene, einfach mal so gekündigt – und einen BSV Rehden im Stich gelassen, der doch „seiner“ war. So jedenfalls ließ er es stets im Spielerkreis anstimmen – mit dem Schlachtruf „Wir sind ein Team!“ Alles Schnee von gestern.

Stattdessen: Wechsel zu einem direkten Konkurrenten. Als ob der Ausstieg ohne Not nicht schon schlimm genug wäre.

Kiene selbst führt vor allem familiäre Gründe für seinen Schritt an. Nachvollziehbar, dass das Angebot aus Havelse, seinem Ex-Club vor der Haustür, da zu verlockend war. Doch sein guter Ruf als Rehdens Retter im Abstiegskampf ist nun arg ramponiert. Schade, denn der A-Lizenz-Inhaber hat den BSV zweifellos nach vorn gebracht. Spielerisch, taktisch, menschlich.

Was bleibt, ist eine immerhin physisch intakte Mannschaft. Wie sie die Trennung von ihrem Chef wegsteckt, muss sich noch zeigen. Vielleicht schon am Samstag, im Heimspiel gegen Drochtersen.

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