Offensivmann vom FC St. Pauli II vor Unterschrift in Rehden / Winkelmann bleibt

Koweschnikow an der Angel

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Ein Neuer für den BSV Rehden: Boris Koweschnikow (li.) wird vom Liga-Konkurrenten FC St. Pauli II kommen. ·

Rehden - Von Arne Flügge.  Der Kader von Fußball-Regionalligist BSV Rehden für die neue Saison nimmt immer mehr Konturen an. Gestern gab BSV-Boss Friedrich Schilling bekannt, dass Boris Koweschnikow vom Liga-Konkurrenten FC St. Pauli II unmittelbar vor einer Vertragsunterschrift steht.

Zudem verlängerte Stammspieler Marius Winkelmann seinen Kontrakt in Rehden um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2015.

Koweschnikow, der früher für den FC Oberneuland sowie den SV Wilhelmshaven spielte, absolvierte in der abgelaufenen Saison 20 Spiele für die Hamburger und erzielte fünf Tore. Er wohnt in Bremen und erhält in Rehden jetzt einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann. „Wir müssen noch ein paar Dinge klären, aber ich gehe davon aus, dass wir Boris verpflichten werden“, sagte Schilling. Koweschnikow fällt mit seinen 22 Jahren unter das U 23-Kontingent, was auch kein unwesentlicher Grund war, sich um den Spieler zu bemühen. „Ich denke, er wird uns weiterhelfen“, ist Schilling optimistisch, dass der im offensiven Mittelfeld variabel einsetzbare Spieler in Rehden einschlägt.

Das hat Marius Winkelmann getan. Im Januar vom VfB Oldenburg gekommen, mauserte sich der defensive Mittelfeldspieler auf Anhieb zur Stammkraft. Und daher ist Schilling froh, dass der 22-Jährige gestern seinen Kontrakt um zwei Jahre verlängerte. „Marius hat uns sofort weitergeholfen. In Oldenburg hat er kaum gespielt. Das hat mich gewundert“, meinte Schilling.

Zum Saisonauftakt am 30. Juni wird Winkelmann auch wieder fit sein. Rehdens „Sechser“ hatte sich zuletzt einen vierfachen Bänderriss zugezogen. „Er wird in dieser Woche wieder mit dem Lauftraining beginnen und dann pünktlich zu Beginn der Vorbereitung wieder dabei sein“, kündigte Schilling an.

Winkelmann ist somit der vierte Leistungsträger, der seinen Vertrag in Rehden verlängert – dazu die Verpflichtung von Koweschnikow. Ein Stückweit auch der Bayern-Effekt?

„Ich weiß nicht“, sagt Schilling, dem durch das DFB-Pokalspiel gegen Triplesieger FC Bayern München jetzt natürlich ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um neue Spieler zu holen. „Bisher mussten wir immer wieder guten Spielern absagen, weil wir sie uns nicht leisten konnten. Vielleicht können wir jetzt für den einen oder anderen etwas mehr zahlen, wenn er richtig gut ist“, erklärt Rehdens Macher, der sich derzeit vor allem nach deutschen U 23-Spielern umschaut. Schilling weiter: „Wir werden bei der Pokalgeschichte sicherlich ein bisschen Geld verdienen. Wir gehen aber weiterhin nicht über unsere Verhältnisse hinaus.“

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