Wnucks Fürsprecher beziehen Stellung

Konkurrenzkampf ist ein Pluspunkt

+
Marius Winkelmann legte gestern wieder ein starkes Spiel hin. Der Konkurrenzkampf, den der neue Trainer Björn Wnuck forcierte, tat ihm gut, sagt der „Sechser“. ·

Rehden - Nach 92 nervenzehrenden Minuten defilierten die Teamkollegen an Marius Winkelmann vorbei. Sie dankten dem Mittelfeldmann des BSV Rehden für seine beiden Torvorlagen, durch die er das Heimspiel gegen Aufsteiger Eintracht Norderstedt mit entschied.

Und auch der „Sechser“ selbst musste tief durchatmen: „Es war ein hartes Stück Arbeit“, räumte der 22-Jährige ein. „Damit hatten wir zwar vorher gerechnet, nur fußballerisch sind wir in der ersten Halbzeit nicht dementsprechend aufgetreten.“

Im zweiten Durchgang schon – auch wegen Winkelmann, der für mehr Dampf nach vorn sorgte und schon kurz nach dem Abpfiff von Trainer Björn Wnuck das entsprechene Extra-Lob einheimste: „Stark, Junge, ganz stark“, flüsterte ihm der Coach bei seiner Umarmung zu. Winkelmann freute es – und im Nachhinein dankte er für die Denkpause von drei Spielen ohne Platz in der Startelf, die ihm Wnuck verordnet hatte: „Für mich war es genau das Richtige, aber nicht nur für mich. Dieser Konkurrenzkampf auf verschiedenen Positionen tut der ganzen Mannschaft gut.“

Auch darin sieht er das Geheimnis des Erfolgs von sieben Spielen ohne Niederlage seit Wnucks Amtsübernahme: „Wir sind jetzt schwerer auszurechnen.“ Zudem habe der neue Chef zusätzliche Impulse gesetzt: „Er legt mehr Wert aufs Spielerische. Deshalb haben wir uns diese beiden Tore auch so herausgespielt. Von mir aus kann das so weitergehen.“

Winkelmann spricht sich für eine weitere Zusammenarbeit mit Wnuck aus, und Torhüter Milos Mandic stößt ins selbe Horn: „Er verfolgt ein klares Konzept – und man sieht, dass es greift. Wir entwickeln uns Schritt für Schritt weiter.“

Das dürfte auch BSV-Boss Friedrich Schilling nicht entgangen sein. Beide wollen sich „in den nächsten Tagen“ zusammensetzen, wie Wnuck gestern verriet. Grundsätzlich sieht er diesem Sondierungsgespräch entspannt entgegen, weil er keine Differenzen zwischen sich und dem Vorsitzenden entdecken kann. „Ich muss aber sehen, ob ich es auch familiär und beruflich hinbekomme“, sagt der Mann, der gerade zum zweiten Mal Vater geworden ist und zurzeit mit Geschäftspartnern eine Firma im Bereich der Systemgastronomie aufbaut: „Aber natürlich wäre es für mich eine tolle Chance, Trainer in der Regionalliga zu sein.“ · ck

England hebt nach Attentat Terrorwarnstufe

England hebt nach Attentat Terrorwarnstufe

In diesen 10 Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

In diesen 10 Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Von scharf bis süß: Die Avocado ist ein Alleskönner

Von scharf bis süß: Die Avocado ist ein Alleskönner

Meistgelesene Artikel

Ein Club in der Schwebe: Erst liefern, dann hoffen

Ein Club in der Schwebe: Erst liefern, dann hoffen

BSV Rehden: Drei Küsse für das heilige Brot

BSV Rehden: Drei Küsse für das heilige Brot

BSV-Kapitän: „Es darf nur um das Wohl des Vereins gehen“

BSV-Kapitän: „Es darf nur um das Wohl des Vereins gehen“

Volkmer verschenkt den letzten Strohhalm

Volkmer verschenkt den letzten Strohhalm

Kommentare