Rehden erster Anwärter auf Live-Spiel / „Richtiges Stück weiter“/ Neues Flutlicht?

Es kommt Licht ins Dunkel

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Hell genug? In Rehden wird vielleicht sogar eine neue Flutlichtanlage gebaut. ·

Rehden - Von Arne Flügge. Friedrich Schilling bastelt weiter an seinem Traum vom Pokalspiel gegen die Bayern in den heimischen Waldsportstätten – und „heute sind wir ein richtiges Stück weiter gekommen“, erklärte der Vorsitzende des BSV Rehden gestern. Fakt ist schon mal: „Wir sind der erste Kandidat für das große Spiel“, sagte der 62-Jährige stolz.

Im Klartext heißt das: Liefert der BSV Rehden den Verantwortlichen von DFB, der Produktionsfirma Sportcast sowie der Vermarktungsfirma infront ein Stadion, das allen Ansprüchen genügt – dann wird der Pokalkracher gegen die Bayern am Montag, 5. August, stattfinden und um 20.30 Uhr live in der ARD ausgestrahlt.

Und die Waldsportstätten sind dabei noch längst nicht aus dem Rennen. Hatte bei den Entscheidungsträgern zuletzt noch immer die Skepsis überwogen, „sind nun alle auf meinen Kurs umgeschwenkt“, meinte Schilling. Denn für die kommende Woche haben sich die Verantwortlichen in Rehden angekündigt, um sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten zu machen. „Dann werden wir Fakten schaffen und schauen: Kriegen wir es hin, bei uns zu spielen oder nicht“, erklärte Schilling.

Denn eine Entscheidung zugunsten der Waldsportstätten würde auch einen immensen wirtschaftlichen Aufwand bedeuten. Das steht schon mal fest. Mobile Tribünen und Zäune dürften dabei wohl noch das geringste Problem sein. Die Produktionsfirma fordert ein Flutlicht mit der Kapazität von 800 Lux. Die derzeitige Anlage in Rehden bietet gerade mal rund 200 Lux. Viel zu wenig also.

„Auch daran arbeiten wir schon“, sagte Schilling, der erwägt, anstelle einer mobilen Lichtanlage gleich ein komplett neues Flutlicht zu bauen. Die Kosten hierfür würden aus den Zusatzeinnahmen aus dem Live-Spiel gedeckt sein. Was sonst noch auf den BSV Rehden zukommt, weiß Schilling noch nicht. „Wir müssen jetzt alle Angebote abwarten. Doch alles wird nicht ganz billig werden.“

Und daher ist der BSV-Boss auch weiter sehr vorsichtig und fährt zweigleisig. „Es hängt ja nicht nur davon ab, ob der DFB und die anderen Entscheidungsträger ihr Okay geben. Wenn wir alles zusammen haben, dann müssen auch wir natürlich schauen: Ist es sinnvoll, dass sich der ganze Aufwand lohnt, oder ist es vielleicht doch besser, den leichteren Weg zu gehen?“, so Schilling.

Und der würde zwangsläufig den Umzug in ein anderes Stadion bedeuten. Schilling steht derzeit in intensiven Verhandlungen mit dem VfL Osnabrück und Werder Bremen – der BSV-Boss überlässt eben nichts dem Zufall, will auf alles vorbereitet sein. Doch bis die Entscheidung kommende Woche fällt, ob die Waldsportstätten nach den erforderlichen Baumaßnahmen allen Anforderungen überhaupt genügen oder nicht, bastelt Schilling weiter an seinem Traum von der „Delikatesse dahoam“. Heute kommen Vertreter einer Firma, die mobile Tribünen herstellen.

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