Endlich fit: Esche überzeugt

Der Kommandogeber

Tobias Esche schlüpft zunehmend in die Rolle des Anführers beim BSV Rehden. Foto: wiechert
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Tobias Esche schlüpft zunehmend in die Rolle des Anführers beim BSV Rehden. 

Rehden – „Ball her, Ball her, Ball her“, raunzte Tobias Esche einen Zuschauer an. Rehdens Verteidiger hatte es eilig, wollte den Einwurf schnellstmöglich ausführen, um in den Schlusssekunden doch noch eine Chance auf den Ausgleich zu bekommen. Am Ende war die Eile umsonst. Der BSV Rehden verlor zum Regionalliga-Start mit 0:1 gegen Holstein Kiel II. An Esche hatte es jedoch nicht gelegen.

Der 28-Jährige war so etwas wie der Anführer, der Rettungsanker einer fast komplett neu zusammengestellten Rehdener Mannschaft. Passenderweise trug Esche auch die Kapitänsbinde, da in Addy-Waku Menga der etatmäßige Spielführer zunächst auf der Bank hatte Platz nehmen müssen. Esche agierte als zentraler Mann der defensiven Dreierkette – flankiert von Jakob Lewald (rechts) und Neuzugang Rhami Ghandour (links). Lautstark und gestenreich dirigierte die BSV-Defensive, die über weite Strecken einen sattelfesten Eindruck hinterließ. „Jeder hat seine Nische“, meint Esche: „Wenn ich etwas kann, dann ist es Kommandos geben und meinen Mitspielern Sicherheit verschaffen.“

Mit dem Rhythmus seiner Mannschaft war Esche gegen Kiel jedoch nicht komplett einverstanden. „Wir sind zu oft angelaufen wie die Wilden. Wir hätten den Ball auch mal länger in unseren Reihen halten müssen, um Verschnaufpausen zu bekommen.“ Trotzdem gebe es keinen Grund, jetzt bereits alles schwarz zu sehen: „Am ersten Spieltag kann man noch nicht bei 100 Prozent sein.“

In der Vorsaison war Esche verletzungsbedingt eigentlich nie an sein maximales Leistungsniveau herangekommen. Erst Mitte Oktober, am 19. Spieltag, feierte der Blondschopf damals sein Saisondebüt. Dass er nun unproblematisch durch die Vorbereitung kam, sei für ihn „ein schönes Gefühl“. Seine Mitspieler dürften ähnlich denken.

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