Rehdens Keeper droht gegen HSV II auszufallen / Wnuck: „Weg fortsetzen“

Das Knie schmerzt – doch Milos Mandic will beißen

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Verletzte sich im Spiel gegen Hannover II und konnte die Woche nicht trainieren: Rehdens Keeper Milos Mandic.

Rehden - Von Arne Flügge. Gerade hat sich das Lazarett beim Fußball-Regionalligisten BSV Rehden gelichtet, da gibt’s eine neue Hiobsbotschaft: Torwart Milos Mandic droht für das Heimspiel morgen (14.00 Uhr) gegen den Hamburger SV II auszufallen. Wegen einer Verletzung in der Kniekehle, zugezogen zuletzt gegen Hannover 96 II, konnte der 28-Jährige die ganze Woche nicht trainieren.

„Gegen Hannover ist mir kurz vor Schluss einer mit gestreckten Beinen reingerauscht“, berichtete Mandic gestern, „ich habe Glück gehabt, dass das Knie und die Bänder nicht kaputt sind. Doch der Wadenansatz in der Kniekehle ist ziemlich gezerrt. Ich bin gespannt, ob es gegen den HSV funktioniert.“

Laut Mannschaftsarzt Dr. Andreas Schlüsche sei es eher unwahrscheinlich, dass er spielen kann, meinte Mandic, „doch als Spieler hast du natürlich einen besonders ausgeprägten sportlichen Ehrgeiz und immer noch die Hoffnung, dass es klappt.“ Allerdings wolle er der Mannschaft helfen und „nicht belastend“ sein. Im Klartext: Mandic spielt nur, wenn er fit ist. „Ich bin jeden Tag in Behandlung. Wir müssen sehen, was wird“, erklärte der Keeper, der heute noch einen Belastungstest absolvieren will.

Sollte Mandic ausfallen, „wäre das natürlich richtig bitter für uns“, meinte Rehdens Interimstrainer Björn Wnuck: „Er ist sehr präsent, ein wichtiger Führungsspieler, der sichere Rückhalt, der zuletzt sehr gute Spiele gemacht hat.“

Noch aber hat Wnuck die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sein Keeper rechtzeitig fit wird. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Coach zwischen Celio Rocha und Tim Becker entscheiden, wer zwischen die Pfosten geht. „Ich müsste erst noch die letzten Trainingseindrücke sammeln und auch ein bisschen aus dem Bauch heraus entscheiden“, sagte Wnuck.

Ansonsten hat der Coach fast den kompletten Kader zur Verfügung. Francis Banecki und Younes Chaib haben weiter voll mittrainiert, auch Kapitän Kevin Artmann hat seine Wadenverletzung auskuriert und steht wieder zur Verfügung. Darüber hinaus präsentiert sich Ex-Profi Daniel Gunkel im Training immer besser. „Er ist sehr präsent, kommt immer stärker voran und könnte bereits eine Alternative sein“, so Wnuck.

Der 28-Jährige hat somit die Qual der Wahl, wenn er gegen den Hamburger SV II ins Rennen schickt. „Natürlich habe ich eine gewisse Startformation im Kopf“, verriet der Trainer, „aber wir haben noch Trainingseinheiten, in denen ich mir ein genaues Bild machen will.“

Wichtig sei, gegen den HSV II den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten. „Die Videoanalyse am Dienstag hat gezeigt, das wir weiter einen Schritt vorangekommen sind“, erläuterte Wnuck: „Jetzt wollen wir nachlegen.“ Im Klartext: Aus dem Spiel heraus sollen mehr Möglichkeiten kreiert werden. „Wir haben uns zuletzt viele gute Situationen erarbeitet, schnell nach vorn gespielt. Doch wir haben das noch nicht sauber genug zu Ende gespielt. Einige gute Konterchancen sind so versandet“, machte Wnuck deutlich. Sollte sich auch da eine Steigerung einstellen, „werden wir uns bald auch mit einem Sieg belohnen“, ist sich Wnuck sicher. Am liebsten schon morgen im Heimspiel gegen den Hamburger SV II.

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