Rehdens Rechtsverteidiger fordert fürs Duell bei Werder II vollen Einsatz

Kaffenbergers Kampfansage

Fokussiert: Rehdens Marco Kaffenberger will am Samstag bei seinem Ex-Club Werder Bremen II Revanche für die Hinspielniederlage nehmen. Foto: Krüger
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Fokussiert: Rehdens Marco Kaffenberger will am Samstag bei seinem Ex-Club Werder Bremen II Revanche für die Hinspielniederlage nehmen.

Bremen – Sein letztes Aufeinandertreffen mit dem SV Werder Bremen II liegt knapp sieben Jahre zurück. Damals, Ende März 2013, brachte Maarten Schops seinen BSV Rehden sogar in Führung – als Sechser und Kapitän. Am Ende stand’s 2:2 gegen Felix Kroos & Co.; ein Ergebnis, das Schops, inzwischen Trainer des BSV, für das morgige Regionalliga-Duell ab 14.00 Uhr bei der Bundesliga-Reserve im Stadion „Platz 11“ zu wenig wäre: „Wir fahren dorthin, um drei Punkte mitzunehmen“, sagt der 43-Jährige vor dem Auftritt beim Tabellenfünften.

Respektlos ist das freilich nicht gemeint, schließlich weiß der A-Lizenz-Inhaber um die „Qualität dieser technisch gut ausgebildeten Mannschaft, in der auch der eine oder andere Spieler mit Bundesliga-Erfahrung stehen könnte“. Doch dem gelte es, mit jener Leidenschaft gegenüberzutreten wie während der jüngsten 1:3-Niederlage beim VfB Oldenburg. Das sind für den Ex-Profi die „Basics, die wir auf den Platz bringen müssen: Bälle erobern, mutig nach vorn spielen – also das, was die Mannschaft bisher stark gemacht hat.“ Genauso sieht es Rechtsverteidiger Marco Kaffenberger, der „richtig heiß“ auf den Vergleich mit seinem Ex-Club ist: „Werder hat viele junge Spieler in seinen Reihen, die sich aber noch an die Härte in dieser Liga gewöhnen müssen. Für uns ist also das A und O, mit unserer Erfahrung richtig die Zweikämpfe anzunehmen und unsere Konterstärke noch weiter zu perfektionieren.“

Angesichts des für Bundesliga-Nachwuchsteams durchaus üblichen Umbruchs nach jeder Saison kennt „Kaffe“, im Sommer von der Weser an die Waldsportstätten gewechselt, nicht mehr alle in Werders aktueller U 23. Doch zu Torwart Eduardo Dos Santos Haesler und Offensivmann Kevin Schumacher besteht noch regelmäßig Kontakt. Zurzeit allerdings weniger, „denn ich halte nichts von diesem vorherigen Rumgelaber, ob nun der eine oder der andere besser ist. Das will ich lieber im Spiel zeigen – und hinterher können wir dann in Ruhe auf dem Platz schnacken.“ Der 23-Jährige scheint das alles kaum erwarten zu können: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich tierisch drauf freue. Gegen den ehemaligen Verein ist es für jeden Fußballer was Besonderes. So denken auch die anderen Ex-Bremer bei uns“, sagt er über Verteidiger Jakob Lewald und Mittelfeldmann Dominic Cyriacks. Zudem wurmt Kaffenberger noch die 1:3-Hinspiel-Niederlage von Ende August: „Wir wollen zeigen, dass wir es besser können. Ich sehe bei uns noch Potenzial nach oben.“

Nicht alle haben jedoch am Samstag Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Stürmer Alen Suljevic machen Achillessehnenprobleme zu schaffen, Mittelfeldmann Thilo Gildenberg und Angreifer Tomislav Ivicic hatten sich unter der Woche erkrankt abgemeldet. Ivicic hätte wegen seiner in Oldenburg kassierten Roten Karte zwar ohnehin nicht spielen dürfen, doch angesichts dieser und weiterer Ausfälle litt zwangsläufig die Qualität im Mannschaftstraining, in dem die beiden Langzeitverletzten Shamsu Mansaray und Omar Pasagic noch mindestens ebenfalls eine Woche lang fehlen.

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