Heute kämpft Rehden um DFB-Pokal-Einzug / Torwart Rochas Einsatz fraglich

Vor dem Jackpot-Spiel: Beschwören und Bangen

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Ohne volle Konzentration geht es heute nicht, weiß Rehdens Trainer Predrag Uzelac.

Rehden- Von Cord Krüger. Jetzt kommt‘s noch mal drauf an! Drei Tage nach dem erfolgreichen Ende ihrer ersten Regionalliga-Saison geht es für die Fußballer des BSV Rehden heute Abend mal wieder um sehr viel – nun allerdings nicht mehr um Punkte, sondern um einen Platz im Lostopf für den DFB-Pokal-Auftakt im August:

Ein Sieg heute Abend ab 19 Uhr beim frisch gebackenen Oberliga-Vizemeister U.S.I. Lupo Martini Wolfsburg, und es besteht Hoffnung auf einen prominenten Gegner. Aber vor diesem Jackpot stehen noch 90 Minuten, „in denen jeder Einzelne zum letzten Mal alles aus sich herausholen muss“, fordert BSV-Trainer Predrag Uzelac. „Ab Mittwoch kann dann jeder machen, was er will.“

Nur gut, dass sich die Liste der Ausfälle inzwischen reduziert hat. Kapitän Maarten Schops hat seine Rotsperre abgesessen und ist darüber heilfroh: „Gut, dass es wieder los geht. Zwei Spiele zusehen – das ist mir schon schwer gefallen“, gab der defensive Mittelfeldmann zu. Sein Kollege in der Doppel-Sechs, Marius Winkelmann, fällt hingegen definitiv wegen seines vierfachen Bänderrisses aus. Der vielseitig einsetzbare Francis Banecki hat diesen Part schon mehrfach gespielt. Doch wegen anhaltender Achillessehnenbeschwerden setzte „Franz“ die letzten beiden Partien aus. „Wenn ich unmittelbar vor dem Spiel eine Spritze bekomme, könnte es klappen. Aber das muss der Trainer entscheiden. Ich nehme mich da nicht so wichtig.“

Wohl aber der Rest des Teams, denn der 27-Jährige kann sowohl im Abwehrzentrum als auch im Mittelfeld und im Sturm den Ausschlag geben. Uzelac will dieses Risiko aber nicht eingehen: „Francis hat seit zwei Monaten nicht trainieren können. Und gegen diese Mannschaft können wir nur erfolgreich sein, wenn alle topfit sind.“

Ob es für Torwart Celio Rocha reicht, entscheidet sich erst heute. Gestern hatte der 24-Jährige einen MRT-Termin, „damit wir genau wissen, was im Knie kaputt ist“, sagt der BSV-Coach. Der Brasilianer hatte sich die Blessur schon in der ersten Hälfte beim FC St. Pauli II am Pfingstsamstag zugezogen, aber bis zum Ende auf die Zähne gebissen. Gegen Cloppenburg stand für ihn Christian Ceglarek im Kasten.

Doch egal, in welcher Formation: Nach seinem Spionageeinsatz bei Lupos 1:0-Sieg gegen den TSV Ottersberg am Sonntag weiß Uzelac: „Jeder muss von Anfang an voll konzentriert sein, sonst wird das nichts.“ An seiner taktischen Marschroute will der Kroate nichts ändern: „Wir versuchen, schnell nach vorn zu spielen. So haben wir uns gegen Cloppenburg auch früh einige Chancen erarbeitet.“ Die Tatsache, dass die Partie aufgrund der tagelangen Regenfälle nicht auf „normalem Grün“, sondern auf Kunstrasen ausgetragen werden könnte, sieht Uzelac nicht als Nachteil für Rehden an: „Wir nehmen es, wie es kommt. Schon das Spiel am Sonntag wurde vom Lupo-Stadion auf einen Kunstrasenplatz beim VfL Wolfsburg verlegt. Der war super.“

So oder so stellt er jedoch klar: „Wir werden das Spiel nicht nach einer Viertelstunde entscheiden können, sondern brauchen Geduld“, mahnt der Trainer. So viel Geduld, dass er in den letzten Einheiten vor dem heutigen Pokal-Fight sicherheitshalber auch ausgiebig Elfmeter schießen ließ. Für den Fall also, dass es nach regulärer Spielzeit unentschieden steht, „haben wir unsere Schützen schon ausgesucht“.

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